Ferienpsaß bei den Grünen
Kinder gingen bei einem Zaubermeister in die Lehre
08.09.2010, Bammental - Einmal bei einem echten Zaubermeister in die Lehre zu gehen und aus erster Hand tolle Tricks zu lernen, dieses Angebot nahmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim diesjährigen Ferienprogramm von Bündnis 90/Die GRÜNEN gern an.
Unter sachkundiger Leitung von Manfred Huber, einem diplomierten Zauberer, wurden schon bald mit Seil und Tüchern erstaunliche Kunststücke eingeübt.
Ob Anfänger oder Fortgeschrittener, alle waren begeistert dabei. Nicht umsonst übt die Magie auf Kinder und Jugendliche einen enormen Reiz aus, denn die Zauberkunst ist eine Fertigkeit mit geheimnisvoller Aura.
Damit das auch so bleibt, darf ein Zaubertrick eigentlich nicht verraten werden, erklärte Manfred Huber. Verständlich, dass deshalb auch an dieser Stelle nicht allzu viel ausgeplaudert werden kann. Ein paar Kostproben der herausfordernden und kurzweiligen Kurses sollen darum an dieser Stelle genügen.
Die erste Aufgabe war, einen Knoten in ein Seil zu zaubern. Dabei galt es, ein Seil geschickt um die Hand zu schlingen, das Ende festzuhalten und das Handgelenk zu schütteln, und schon war ein Knoten entstanden. Sollte das Zaubern wirklich so einfach sein? Die Kinder waren verblüfft und über die Leichtigkeit ihres Tuns erstaunt. Da lag es nahe, das Ganze gleich mehrmals und mit gesteigerter Schwierigkeit zu probieren. Gleich zwei, drei oder vier Schleifen um die Hand gelegt und mit viel Schwung wie ein Lasso durch die Luft gewirbelt, schon war eine ganze Knotenreihe in das Seil hineingezaubert.
Deutlich weniger harmlos war die Übung, sich mit einem Seil zu erwürgen – natürlich, ohne Schaden dabei zu nehmen. Auch hier lag das Geheimnis in der richtigen Seilführung. Dabei wurde geschickt eine Schlaufe um den Hals gelegt, die sich beim Zuziehen wie von selbst auflöste. Mit der passenden Show wurde diese Übung zum großen Theater.
Anschließend stand Jonglieren auf dem Programm und alle versuchten sich in der spielerischen Verbindung von Geschicklichkeit und blitzschnellem Reaktionsvermögen in fließenden Bewegungen. Schon nach kurzer Zeit beherrschten die Kinder das Grundmuster des Jonglierens mit Tüchern und Tellern. Jetzt konnten sie kleine Kunststückchen ausprobieren, indem sie sich den Teller zuwarfen und mit dem Stab fingen.
Danach kam der Höhepunkt: Alle Teilnehmer durften ihre neu erworbenen Tricks und Fertigkeiten den anderen präsentieren. So entstand eine tolle Vorstellung mit den Lieblingskunststücken, die viel Beifall erhielt. Zur Belohnung gab es für alle ein Diplom und obendrein noch eine Tüte, angefüllt mit nützlichen Zauberutensilien, die zur Vertiefung der neu gewonnen Fertigkeiten beitragen werden.
Am Rande bleibt noch zu vermerken, dass Zaubern und Jonglieren nicht nur Zeitvertreib sind, denn die Fachleute wissen schon lange, dass damit die Persönlichkeitsentwicklung in vielen Bereichen gefördert wird. Kurz zusammengefasst lautet das Motto: „Starke Kids durch coole Tricks“.
Und wenn es am Anfang noch nicht mit der nötigen Geschicklichkeit funktionierte, dann wird‘s wohl nur am richtigen Zauberspruch liegen ...
du/Foto: du