07. Februar 2012

Fotovoltaik

Das Hausdach als Kraftwerk nutzen

12.04.2010, Energiesparmaßnahmen haben stark an Bedeutung gewonnen. Sorgen um das Klima und vor allem die immer weiter steigenden Energiepreise bilden Anreize für vielfältige Investitionen durch Eigenheimbesitzer.

Den steigenden Strompreisen können Sie sich als Verbraucher auf zwei Wegen entgegenstellen: zum einen durch den Wechsel zu einem günstigeren Versorger und zum anderen, indem Sie selbst Strom erzeugen. Mit einer Fotovoltaikanlage, auch Solarstromanlage genannt, wird das eigene Hausdach zum Kraftwerk. Sie wandelt Sonnenlicht mittels Solarzellen direkt in elektrische Energie um. Eine 5-Kilowatt-Fotovoltaikanlage benötigt rund 40 Quadratmeter Dachfläche und deckt im Jahresschnitt etwa den Strombedarf einer vierköpfigen Familie.
 
Da lacht die Sonne ... und der Geldbeutel

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) schafft die Grundlage, Solarstromanlagen wirtschaftlich zu betreiben. Es verpflichtet Netzbetreiber, Fotovoltaikanlagen an ihr Netz anzuschließen und den gesamten erzeugten Strom zu einem festgelegten Preis abzunehmen.
 
Immer mehr private Immobilienbesitzer nutzen diese Möglichkeit. Die Vergütung ist nach Anlagengröße und -alter gestaffelt und wird für 20 Jahre gesetzlich garantiert. Private Erzeuger können also fest mit diesen Einnahmen rechnen. Im Jahr 2010 beträgt die Vergütung für Anlagen bis 30 Kilowatt Nennleistung 39,14 Cent pro Kilowattstunde. Zur Finanzierung von Fotovoltaikanlagen gibt es attraktive Kredite und Förderprogramme. Auch ein Bausparvertrag kann hierfür eingesetzt werden.

Schatten mindert Ertrag
 
Wer sich als Hauseigentümer eine Fotovoltaikanlage anschaffen möchte, sollte zunächst prüfen, ob seine Immobilie ein geeignetes „Sonnendach“ hat. Ideal ist ein Schrägdach, das nicht mehr als 10 Grad von der Südausrichtung abweicht. Wichtig ist außerdem, dass das Dach besonders im Sommerhalbjahr den ganzen Tag über voll in der Sonne liegt. Schon kleine Verschattungen durch eine Dachgaube oder Bäume mindern die Wirtschaftlichkeit und damit den Ertrag der Anlage erheblich.
 
Auch der Standort der Immobilie innerhalb Deutschlands beeinflusst den Stromertrag: Je nach Region beträgt der Unterschied im Sonnenenergieangebot bis zu 20 Prozent. In Baden-Württemberg kann pro Kilowatt installierter Fotovoltaikleistung im Durchschnitt mit einem Stromertrag von 950 Kilowattstunden pro Jahr gerechnet werden.
 
Sonnige Aussichten für die Finanzierung
 
Modernisierungskredite eignen sich für Summen bis zu 30.000 Euro und erfordern bei der LBS keine dingliche Sicherstellung. Der LBS-Energiesparkredit ist auch für größere Kreditvolumina geeignet. Beide Varianten können mit staatlichen Förderprogrammen kombiniert werden.


Kontakt:

LBS Baden-Württemberg
Bezirksdirektor Harald Dunkel
E-Mail: harald.dunkel@lbs-bw.de
Tel. 06221-43857710




Kommentare
Social Bookmarking
  • deli.cio.us
  • Digg
  • Facebook
  • Folkd
  • Google Bookmarks
  • Linkarena
  • Mister Wong
  • MySpace
  • Newsvine
  • reddit
  • studiVZ
  • StumbleUpon
  • Twitter
  • Windows Live
  • Yahoo! Bookmarks
  • Yigg