17. Mai 2012

Effiziente Elektroautos

Brennstoffzellenhybrid hat Zukunft

WebCode: hybrid1000

17.05.2010, Ziel der Bundesregierung ist es, den Anteil der erneuerbaren Energien massiv zu steigern. Allerdings stellt immer mehr Strom aus regenerativen Energien mit ihrer stark schwankenden Erzeugung die Stabilität der Versorgung vor große Herausforderungen. Nach einer aktuellen VDE-Studie zu Energiespeichern könnten große stationäre Wasserstoffspeicher in Küstennähe die Energie aus Offshore-Windparks aufnehmen. Der Wasserstoff ließe sich je nach Bedarf wieder verstromen oder aber in Hybrid-Elektrofahrzeugen für mehr Reichweite einsetzen.

Elektroautos könnten bei einem Großteil der jährlich mehr als 60 Milliarden Autofahrten in Deutschland Benziner und Diesel ersetzen und damit Bestandteil des Stromnetzes werden, so die Prognose der Studie. Für eine Markteinführung kommen zunächst Plug-in-Hybridfahrzeuge mit Lithium-Ionen-Batterie und zusätzlichem Verbrennungsmotor in Frage. Langfristig favorisieren die Experten jedoch das „Brennstoffzellenhybridfahrzeug“ (Kombination von Batterie und Wasserstoff-Brennstoffzelle). Diese Variante ist effizienter, an jeder Steckdose betankbar und vergrößert umweltfreundlich die Reichweite.

Um eine flächendeckende Infrastruktur für die Betankung von Brennstoffzellenhybridfahrzeugen zu schaffen, bedarf es einer konzertierten Aktion von Energie- und Kraftstoffversorgern, Fahrzeugindustrie und öffentlicher Hand. Neben direkter Forschungsförderung für die Anwendung von Speichertechnik plädiert der VDE daher für Anreizprogramme nach dem Vorbild des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG).

a/Foto: akz
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