19.08.2010, Eine energieeffiziente Sanierung der eigenen Immobilie spart langfristig Geld.
Ungeplante Ausgaben schmerzen am meisten – so wie bei der Nebenkostenabrechnung: Viele Haushalte erhalten in diesen Wochen die ungeliebte Post. Wegen des langen Winters und der hohen Energiepreise sind oft stattliche Nachzahlungen fällig. Mieter haben in dieser Situation oft nur die Möglichkeit, an der Heizung zu drehen und den eigenen Verbrauch zu reduzieren. „Eigentümer dagegen sollten die verschiedenen Möglichkeiten einer energieeffizienten Sanierung ihres Eigenheims durchrechnen“, rät Dr. Jörg Leitolf von der Landesbausparkasse (LBS). „Die Erfahrung zeigt, dass viele Immobilienbesitzer die Kosten einer energetischen Sanierung eher zu hoch ansetzen. Das Einsparpotenzial dagegen wird oft unterschätzt.“ Dazu kommt: Wer seine Immobilie saniert, tut auch etwas für den Klimaschutz. Ein gut gedämmtes Haus verbraucht deutlich weniger Heizenergie und produziert damit auch weniger CO2.
Besonders lohnend sind häufig die Dämmung der Außenwände und des Dachs, der Austausch der alten Fenster und der Einbau einer neuen Heizungsanlage, idealerweise befeuert mit erneuerbaren Energien wie zum Beispiel Holzpellets. „All diese Maßnahmen schonen nicht nur den eigenen Geldbeutel, sondern verbessern auch das Wohnklima“, erklärt Leitolf. So sorgen beispielsweise gut gedämmte Wände dafür, dass es im gesamten Haus gleichmäßig warm ist.
Wie man sein Haus auf Energiesparen trimmt und was die Sanierung kostet, darüber informieren Bauingenieure, Handwerker oder Architekten mit entsprechender Zusatzqualifikation. Zur passenden Finanzierung berät die LBS.
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Birgit Becker
LBS Bezirksdirektion Heidelberg
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