17. Mai 2012

Zeichentrick

Kung Fu Panda 2

WebCode: Panda1000

07.06.2011, VERLOSUNG: Anrufen und gewinnen!
Wir verlosen jeweils 5 x 2 Karten für das Cineplex & CinemaxX-Kino in Mannheim und das Cineplex Bruchsal.
Losungswort: "Panda" und den gewünschten Kinoort und Telefonnummer angeben.
Bitte nennen Sie uns zwingend Ihre Tel.-Nr., damit wir die Gewinner benachrichtigen können!
Verlosungshotline: 0137-837 00 17*
Teilnahmeschluss: Sonntag, 19.06.2011, 22 Uhr

* 0,50 Euro/Anruf. Es werden insgesamt 20 Karten verlost. Teilnahmeberechtigt ist jedermann, ausgenommen Mitarbeiter des Verlags und deren Angehörige. Die Gewinner/-innen werden telefonisch benachrichtigt und unter www.nussbaum-slr.de unter der Rubrik "Leser" veröffentlicht.

Die Gewinne können an den folgenden Tagen eingelöst werden: 20.06.2011 bis 29.06.2011 (jedoch nicht Sa./So.)

Verleih: Paramount
Kategorie/Land/Jahr: Spielfilm, USA 2011
Regie: Jennifer Nelson
Kinostart: 16.06.2011

Hinreißende Fortsetzung des Hits von 2008, in der der Kung-Fu-Bär einen übermächtigen Bösewicht nur besiegen kann, indem er Fragen über seine eigene Herkunft beantwortet.
 
Gemeinsam mit seinen Freunden der Furious Five verteidigt Kung-Fu-Panda Po als Drachenkrieger das Tal des Friedens, ohne allerdings alte Gewohnheiten und seine Faulheit ganz abgelegt zu haben. Gefordert wird er, als ein neuer Bösewicht auf den Plan tritt, der ganz China mit einer neuartigen Superwaffe in die Knie zwingen und Kung Fu auf immer und ewig zerstören will. Um den Konflikt siegreich beenden zu können, muss Po den Blick in die eigene Vergangenheit richten und unbequeme Fragen über seine tatsächliche Herkunft beantworten.
All die Erfolgsmerkmale, die "Kung Fu Panda" 2008 zum Überraschungshit werden ließen, kommen auch in der Fortsetzung verlässlich zum Einsatz, die zudem auf das eingespielte Personal zurückgreifen kann. Gleichzeitig erhöht Regisseurin Jennifer Yuh Nelson Tempo und Action der Hommage an das Hongkong-Martial-Arts-Kino der Shaw Bros. beträchtlich, bewahrt aber doch den ureigenen Charme des Franchise: Alle offen gebliebenen Fragen des ersten Teils werden hier auf ebenso verblüffende wie unterhaltsame Weise beantwortet.
Back in Black! (and white): Panda Po legt unter Jennifer Yuh Nelsons Regie erneut Martial-Arts-mäßig und lustig los - und dem fiesen Schurken Shen in 3D das Handwerk.

Ob Elefanten, Panther und Schlangen in "Das Dschungelbuch", Fische in "Findet Nemo" oder ein ganzer Zoo in "Madagascar" - wenn Animationsfilmer Tiere zu Hauptdarstellern machen, scheint Erfolg vorprogrammiert. Das war bei "Kung Fu Panda" 2008 so und die erste Fortsetzung hat nun auch beste Chancen, ein Hit zu werden. Dreamworks' CGI-Kampfmaschine Po ist wieder da, kugelrund, gesättigt und voll austrainiert. Friedliche Zeiten könnten es im Tal des Friedens sein, wäre da nicht ein fieser Pfau namens Lord Shen, der China mittels Geheimwaffe - sprich Schießpulver - zunächst dem Erdboden gleich machen und dann unter seine Kontrolle bringen will. Die Fähigkeiten der fantastischen Fünf, Tigress, Crane, Monkey, Mantis und Viper, sind wieder gefragt - und natürlich des Pandas POsitive Macht. Nur bevor er so richtig loslegen kann, muss er noch seine Mitte finden und sich seiner Vergangenheit stellen - eine Gans als Vater, da kann doch etwas nicht stimmen.

Mit einem wunderbar gestalteten, an die Scherenschnittfilme Lotte Reinigers erinnernden Vorspann geht's los. Shen, der seine Federn wie Messer werfen kann, wird eingeführt, seine Herkunft erklärt. In herrlichen, primär rot und schwarz gehaltenen Bildern, entsteht das alte Reich der Mitte auf der Leinwand. Filigrane, verspielte Gebäude, exotische Pflanzen, Wasser, Wolken, Nebelschwaden. Kalligraphisch gestaltete Bilder, die wie chinesische und japanische Tuschzeichnungen anmuten. Und dann Po: schwarz und weiß, Yin und Yang,. polar entgegengesetzte und dennoch aufeinander bezogene Kräfte, die auch das Motto des Films und seine Triebfeder bilden. In sich Ruhen und Kämpfen, sich der Vergangenheit bewusst sein und dennoch in die Zukunft schauen. Das passiert im Subtext, spiegelt sich sogar in den Formen der Animation. 2D, "altmodischer", klassischer Zeichentrick für die Vergangenheit, furioses 3D fürs Hier und Heute. Atemberaubende Action, Feuerkugeln, die auf den Zuschauer zurasen, Schluchten in die Po hinabspringt. Die vertikale Bildachse wird häufig betont.

Regisseurin Jennifer Yuh Nelson verneigt sich vor den legendären Martial-Arts-Filmen der Gebrüder Shaw oder Jackie Chan. Sie setzt auf hohes Tempo, waghalsige Stunts, etwa bei Shens Angriff auf ein in den Bergen gelegenes Dorf, und versteht sich auf grandios choreographierte Massenszenen. Doch trotz aller asiatischer Kriegskunst und der lebensgefährlichen - für kleine Kinder vielleicht arg bedrohlichen - Kämpfe zwischen Panda und Pfau, kommt der Humor nicht zu kurz. Dies ist vor allem Verdienst der Synchronsprecher - so beweist etwa Verwandlungskünstler Hape Kerkeling als Po ungeahnte stimmliche Qualitäten, die der US-Originalinterpretation durch Jack Black keinesfalls nachstehen. Abgerundet wird der fernöstlich-köstliche Filmspaß durch den poppig-peppigen Soundtrack von Hans Zimmer und John Powell, und einer Seeschlacht, die Lord Nelson vor Neid erblassen lassen hätte. "Kung Fu Fighting" war selten kurzweiliger.

Blickpunkt:Film
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