Tennis
Mannheimer wollen Titel nicht freiwillig hergeben
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01.07.2011, Mannheim - Wenn am heutigen 1. Juli die neue Bundesliga-Saison beginnt, beginnt auch die Jagd auf den Deutschen Meister. Der amtierende Titelverteidiger startet die Saison mit einer Auswärtsbegegnung – gegen Blau-Weiss Neuss. Zwei Tage später ist die der 1. FC Nürnberg zu Gast bei Grün-Weiss. Zur Saisoneröffnung, stellte Teammanager Gerald Marzenell nun den neuen Kader vor, der wieder hochkarätig besetzt ist:
Die Nr. 1 im Team ist zweifellos der Österreicher Jürgen Melzer, Wimbledon-Sieger 2010 im Doppel. Denis Gremelmayr aus Lampertheim, dessen Rückhand an den jungen Jimmy Connors erinnert.
Martin Fischer, ebenfalls Österreicher, der neu im Kader ist. Björn Phau, fast schon ein Grün-Weiss-Urgestein, er geht in seine 9. Saison am Neckarplatt.
Janko Tipsarevic, Nr. 29 der Weltrangliste.
Simon Stadler aus Heidelberg, der sowohl im Einzel, als auch im Doppel einsetzbar ist.
Juan Pablo Brzezicki, seit sechs Jahren für Grün-Weiss aktiv.
Stefan Koubek, ein weiterer Österreicher, wird seine letzte Saison spielen.
Augustin Gensse aus Frankreich, neu im Team.
Alexander Peya, Serve-and-Volley-Spieler, der das österreichische Quartett bei Grün-Weiss komplettiert. Sergiy Stakhovsky aus der Ukraine, geht in seine zweite Saison für die Mannheimer. Er wird aber auf Grund seiner Weltranglistenplatzierung (46) ebenso wie Jürgen Melzer (30) vermutlich nicht oft zur Verfügung stehen.
Benjamin Becker ist derzeit verletzt und noch ist nicht abzusehen, wann er wieder zum Einsatz kommen wird.
Marc Lopez, der ebenfalls nur sporadisch eingesetzt werden kann. Der spanische Doppel-Spezialist ist die Nr. 30 der Doppel-Weltrangliste und hat auch schon mit Rafael Nadal zusammengespielt.
Daniel Steinbrenner, der vorwiegend in der 2. Mannschaft zum Einsatz kommt, aber „wenn Not am Mann ist“ für die 1. Mannschaft bereit steht.
Trotz der Meisterschaft in der letzten Saison sieht Gerald Marzenell sein Team nicht als Titelfavorit. Für ihn sind Halle, Düsseldorf, Aachen und Erfurt die Titelkanditaten für die neue Saison. Die Topclubs haben sich nochmals deutlich verstärkt. Trotz allem sollte mit Grün-Weiss gerechnet werden. Denn freiwillig werden die Mannheimer den Titel gewiss nicht hergeben. Ein besonderes Augemmerk wird man auf Kurhaus Aachen haben, die mit den Daviscup-Assen Philipp Kohlschreiber und Philipp Petzschner aufwarten.
Am 17. Juli kommen beide zur Begegnung Grün-Weiss gegen Kurhaus Aachen nach Mannheim.
pm/Foto: Grün-Weiß Mannheim
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