Geförderte Wärme
Heizkostenersparnis durch Pellet-Anlagen
03.02.2010, Der weltweite Energie-Markt ist bestimmt durch ständige Preis- und Wettbewerbskämpfe. Auch wenn sich die Öl- und Gaspreise in den letzten Monaten etwas entspannt haben, werden sie laut Prognose der Verbraucherzentrale NRW langfristig wieder steigen. Eine Pellet-Heizung bietet die einmalige Gelegenheit, sich von diesen Unwägbarkeiten frei zu machen. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, der in Deutschland seit Jahren zunimmt und daher relativ stabile Preise verspricht.
Neueste Pellet-Anlagen erreichen Wirkungsgrade von bis zu 97 Prozent und ermöglichen somit eine Heizkostenersparnis von über 50 Prozent. Doch nicht nur aus finanziellen, sondern auch aus umweltpolitischen Überlegungen macht die Installation einer Pellet-Heizung Sinn. Da Holz beim Verbrennen nur soviel CO2 abgibt, wie es während des Wachstums aufgenommen hat, ist diese Heizmethode CO2-neutral.
Aus diesem Grund wird die Inbetriebnahme einer neuen Pellet-Anlage je nach Gebäude und Modell mit 1.000 bis über 2.500 Euro vom Staat gefördert. Kombiniert man die Anlage mit einem Solar-System kann die Förderung auf 4.300 Euro ansteigen. Zusätzlich zur Unterstützung durch den Bund sind teilweise auch Landes- und Regionalförderungen möglich. Alle, die etwas für die Umwelt und ihren Geldbeutel tun möchten, sollten sich beim nächsten Heizungs-Fachmann Informationen einholen.
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