08. Februar 2012

Gesundheitstipps

Physiotherapie mindert Schlaganfall-Risiko

16.03.2010, Schlaganfälle verursachen jährlich rund sieben Milliarden Euro an direkten Kosten. Ganz abgesehen vom tausendfachen Leid der Betroffenen und ihrer Angehörigen. Dazu sagt Gabriele Eckhardt von der Arbeitsgemeinschaft Bobath im Deutschen Verband für Physiotherapie (ZVK).

„Durch verstärkte Prävention und gezielte Therapien lassen sich nicht nur viele Einzelschicksale vermeiden, sondern auch die finanziellen Belastungen der Gesellschaft verringern.“ Denn Physiotherapeuten können zur Minimierung des Schlaganfallrisikos beitragen, beispielsweise mit einem physiotherapeutischen Programm zur Vorbeugung von Gefäßerkrankungen. Je schneller ein Schlaganfall behandelt wird, desto größer ist die Chance, schwere Folgeschäden wie Lähmungen und Sprachstörungen zu vermeiden. Patienten kommen durchschnittlich erst 40 Tage nach Beendigung der Reha ambulant zu einem Physiotherapeuten. Dabei ist eine umgehende und langfristige Physiotherapie nötig, um wieder einen möglichst normalen Lebensalltag herstellen zu können.




a/Foto: akz
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