17. Mai 2012

Kachel- und Kaminöfen

In punkto Feinstaub auf der sicheren Seite

20.10.2010,

Es „herbstelt“: Die Tage werden kürzer, die Blätter an den Bäumen verfärben sich und in den Nächten ist es zum Teil schon empfindlich kühl. Viele Hausbesitzer zögern noch, die eigentliche Heizung in Betrieb zu nehmen. Gerade jetzt haben Kachel- und Kaminöfen Konjunktur. Dank moderner Technik können Kachel- und Kaminöfen in der Übergangszeit umweltschonend eingesetzt werden. Bei Neubauten finden holzbefeuerte Kachelöfen beispielsweise ihren Einsatz im Zusammenspiel mit Sonnenkollektoren für Wärme und heißes Wasser. Doch gemäß der Bundesimmissionsschutzverordnung (1. BImSchV) müssen konkrete Grenzwerte für den Staubgehalt in Abgasen eingehalten werden, sonst zeigt der Schornsteinfeger womöglich die rote Karte.

„Information, Beratung und Qualitätssiegel bei den Anlagen verhindern ein böses Erwachen“, kommentiert der Fachverband Sanitär-Heizung-Klima Baden-Württemberg. Nicht nur die Aussicht, Brennstoffkosten zu senken, reizt viele Verbraucher. Auch die milde Strahlungswärme und das gefällige Äußere machen Kachel- und Kaminöfen so beliebt. Jeder Kachelofen vom Ofen- und Luftheizungsbauer ist ein Unikat, denn sein Bau erfordert nicht nur handwerkliches und technisches Know-how, sondern auch Gespür für Design: Von rustikal bis modern, von futuristisch bis praktisch – dem Wunsch der Kunden nach unterschiedlichen Formen und Farben sind kaum Grenzen gesetzt. Während die farbliche und architektonische Gestaltung individuell sein kann, darf es im Hinblick auf die Qualität keine Kompromisse geben. Kachel- und Kaminöfen mit dem DIN-Plus-Zeichen und Pelletanlagen mit dem „Blauen Engel“ arbeiten umweltfreundlich und kohlendioxidneutral. Sie halten in der Regel auch die angedachten Grenzwerte bei der Feinstaubemission ein. 

 Angesichts der Fülle an Möglichkeiten ist eine Beratung durch einen Innungsfachbetrieb für Ofen- und Luftheizungsbau – zu erkennen am blau-rot-gelben Eckring – unerlässlich. Welches Brennmaterial verwendet wird, ob Stückholz, Pellets, Briketts, Erdgas oder Heizöl, ist im Vorfeld ebenso zu klären wie die Zahl und Größe der zu beheizenden Räume. Nur die fachgerechte Installation und der sachgemäße Betrieb gewährleisten eine hohe Wärmeausbeute, einen hohen Wirkungsgrad und niedrige Emissionswerte.



FACHVERBAND
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