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Motivationstrainer Sami Sokkar

Durch Mitarbeiterbegeisterung Vertrauen schaffen

25.04.2011, -

Top-Referent Sami Sokkar war zu Gast bei der Sparkasse Heidelberg. Auf dem Heidelberger Schloss, im Jupitersaal, widmete sich der gefragte Unternehmensberater und Motivationstrainer vor Medizinern der Frage, weshalb es auch in einer Arztpraxis oder im Krankenhaus unerlässlich ist, ein motivierendes Umfeld für die Mitarbeiter zu schaffen. "Nur ein zufriedener Mitarbeiter kann meinen Patienten zufrieden stellen", weiß Sokkar und darum sieht er, auch um sich von anderen Konkurrenten abzusetzen, in der guten Beziehung zwischen Arzt, Mitarbeitern und Patienten den Schlüssel zum Erfolg.

Erfolgreich, begrüßte Dieter Theilacker als Abteilungsdirektor Unternehmenskunden, arbeite bei der Sparkasse Heidelberg auch die Finanzberatung Medizin, die vor fünf Jahren ins Leben gerufen wurde und seitdem die Zahl der Kunden verfünffachen konnte. Speziell auf die Bedürfnisse der Mediziner, auf die Veränderungen im Gesundheitswesen eingehen zu können und maßgeschneiderte Lösungen zu finden: „Wir haben augenscheinlich Einiges richtig gemacht“, so Theilacker angesichts der guten Entwicklung.

Ein Patient muss sich ebenfalls wohlfühlen, muss Vertrauen haben, damit eine Praxis erfolgreich arbeitet. Sami Sokkar plädierte deshalb auch und gerade bei Medizinern für ein neues Servicebewusstsein. „Differenzieren Sie sich“, riet er zudem, sich von der traditionellen Sichtweise der medizinischen Regelversorgung zu lösen. Der Patient als Kunde, der Arzt und seine Mitarbeiter als Dienstleister! Kleinigkeiten könnten da schon den Unterschied ausmachen. Mit Tee etwa die Wartezeit angenehmer gestalten und ein behagliches Ambiente schaffen. Das medizinische Angebot verbreitern, mit Ernährungsberatung, Prävention oder gar einer Untersuchung beim Patienten daheim: „So schaffen Sie sich einen loyalen Kundenstamm“, weiß Sami Sokkar.

Eloquent und ausgestattet mit einer feinen Brise Humor, zeigte er auf, wie wichtig es ist, seine Vision als Arzt auf die Mitarbeiter zu übertragen und selbst vorzuleben, weshalb es Spaß machen kann, mehr zu tun. Wenn die Herausforderung lösbar sei, so Sokkar, wenn aus der eigenen Tätigkeit heraus Begeisterung entstehe und wenn vor allem Anerkennung und Bindung nicht zu kurz kämen, könnten die Voraussetzungen geschaffen werden, dass die Arbeit Freude bereitet. Und ein loyaler Patient, ebenso wie jeder Kunde, möchte eben, dass für ihn Komplexität reduziert, er von Anstrengungen und Risiken entlastet wird und er das Gefühl haben darf: "Ich sage dir, was ich brauche und du kümmerst dich und außerdem weißt du besser, was ich wirklich brauche."


km/Foto: km
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