19.10.2009, Heidelberg -
Ältere Heizungspumpen sind - gerade in Ein- und Zweifamilienhäusern - oft hoffnungslos überdimensioniert. Bei einem fälligen Pumpenaustausch und besonders bei der Heizungssanierung sollte darauf geachtet werden, dass eine Heizungspumpe mit angepasster Leistung eingesetzt wird.
Bei einem Pumpenaustausch orientiert man sich oft nur an den warm werdenden Heizkörper. Entscheidet man sich aus Vorsicht für eine größere Pumpe, sind die Folgen:
- eine schlechtere Ausnutzungen des Kessels (geringerer Wirkungsgrad)
- Geräuschprobleme an den Ventilen
- unnötig viel elektrische Antriebsenergie (Strom)
Dabei reicht meist eine saubere hydraulische Einregulierung des Rohrnetzes aus: Dann reicht in der Regel eine wesentlich kleine Umwälzpumpe. Testen Sie bei Ihrer eigenen Heizungsanlage mit Drehzahl- oder Stufenregelung (1, 2 oder 3), ob nicht die kleinste Stufe ausreicht, um Ihre Heizkörper auf die gewünschte Temperatur zu bringen.
Bei kleinen Mehrfamilienhäusern sollten bei einem Austausch elektronisch geregelte Pumpen eingebaut werden, die ihre Leistung kontinuierlich den Druckverhältnissen im Rohrleitungsnetz (je nach Stellung der Thermostatventile) anpassen. In kleineren Heiznetzen reichen auch mehrstufige Heizungspumpen aus. Aber auch hier ist für eine optimale Wirkung ein sauber hydraulisch eingeregeltes Rohrnetz die Voraussetzung.
KliBA Heidelberg