Gemeinsame Waldbegehung
Fielmann AG unterstützt Aufforstung am Rosenberg
14.06.2010, Mosbach - Zur ersten gemeinsamen Waldbegehung von Gemeinderat und Stadtseniorenrat hatte Oberbürgermeister Michael Jann eingeladen und sich dafür den ersten richtig heißen Sommertag des Jahres ausgesucht. Mancher der gut 30 Teilnehmer hätte sich Punkt 4 - Abschluss im Lohrbacher Fässle - gerne an den Anfang der Exkursion gewünscht, aber dann hätte vermutlich das Stadtoberhaupt den eigens gecharterten Bus für das Restprogramm für sich alleine gehabt. Also hatten der Bäckerstein nebst Grenzstein an der Grenze zum markgräflichen Wald im Distrikt Michelherd und Rückblick samt aktuellem Stand der Forsteinrichtungserneuerung, ebenda, vor den versprochenen Erfrischungen Vorrang gehabt.
Angefangen hat die Waldbegehung an der Alten Schefflenzer Steige am Rosenberg, wo Dank einer Spende der Fielmann AG und mit fachkundiger Begleitung durch die Stiftung „Wald in Not“ (jetzt Gesellschaft der Deutschen Bundesstiftung Umwelt zur Sicherung des nationalen Naturerbes mbH) auf einer Pflanzfläche von gut einem halben Hektar flachgründenden Kalkstandorts der lichte Fichtenvorbestand ersetzt und mit seltenen aber standorttypischen Baumarten aufgeforstet worden war. Engagement für die Gemeinschaft ist für Firmengründer Günther Fielmann eine Selbstverständlichkeit und so unterstützt er mit seiner Stiftung auch Waldumbaumaßnahmen, Wiederaufforstung, naturnahe Waldrandgestaltung und fördert seltene Baumarten. Ihr verdankt der Mosbacher Stadtwald 350 Spitzahorne, 600 Vogelbeeren - 2010 Baum des Jahres -, 150 Elsbeeren und genauso viele Speierlinge.
Pro Jahr für jeden Mitarbeiter einen Baum zu pflanzen, sei Ziel der Fielmannstiftung, sagte Niederlassungsleiter Manuel Awe, der stellvertretend die im Herbst 2009 gepflanzte und gut angewachsene Spende über 3000 Euro persönlich in Augenschein nahm. Auch deshalb „läuft es richtig gut im Wald“, wie Dietmar Hellmann von der Forstbetriebsleitung in Schwarzach bestätigte. „Wir hätten da noch mehr Flächen“, ergänzten Rolf Glaser und Harald Hannich, die Revierleiter Stadtwald Mosbach und Michelherd, und erläuterten die Aufforstungsmaßnahmen en Detail. Dank Fielmann hatte diese Maßnahme den Stadtsäckel lediglich mit 2000 Euro belastet.
lin/Foto: lin