08. Februar 2012

2. Auflage der Energiemesse

"Lokal denken, lokal lenken, lokal handeln"

12.04.2010, Schwetzingen - Was machte denn nun eigentlich die Faszination der Energiemesse aus, die am Samstag und Sonntag Interessenten aus Nah und Fern auf die Kleinen Planken und ins Lutherhaus lockte? Zum einen sicherlich die Kompaktheit, denn riesige Fußwege hatte man weder im Saal noch auf dem Platz davor zu bewältigen. Doch gerade diese Kompaktheit macht es möglich, sich ebenso zielgenau wie detailliert zu unterrichten. Sei es über eher generelle Fragen in Sachen Energie, beispielsweise über zukunftsweisende Technologien wie die Photovoltaik.

Nicht minder trefflich war freilich die Gelegenheit, mit Fachleuten ins Gespräch zu kommen, was man denn nun in der Eigentumswohnung oder im Eigenheim konkret unternehmen kann. Und zwar, um zum einen etwas für die Umwelt und das Klima zu tun. Zum anderen natürlich, um den eigenen Geldbeutel zu schonen, der angesichts steigender bis explodierender Energiekosten in Zukunft gar nicht dick genug sein dürfte.

Am Rande der Energiemesse kam die Schwetzinger Woche (SW) mit Oberbürgermeister Dr. René Pöltl ins Gespräch, um seine Meinung über die Bedeutung dieser Veranstaltung in Erfahrung zu bringen.

SW: Welchen Stellenwert nimmt für Sie die Energiemesse mittlerweile ein, nicht zuletzt in kommunalpolitischer Hinsicht?
Dr. Pöltl: Die Themen "Energiesparen und Ökologie" müssen auf der kommunalen Ebene fest verankert sein. Daher freut es mich sehr, dass die Schwetzinger Energiemesse nach der erfolgreichen Premiere des Vorjahres auch im Jahr 2010 wieder im Lutherhaus stattfindet. Vor allem der lokale Bezug ist dabei sehr wichtig.

SW: Welche Vorteile bietet die Energiemesse für die Bürgerschaft?
Dr. Pöltl: Auf der Energiemesse können sich die Bürgerinnen und Bürger umfassend zu den Themen Energieversorgung, Energiesparen und nachhaltiger Umgang mit den Energieressourcen informieren. Die lokale Verankerung und Anbindung steht dabei im Vordergrund, denn die Aussteller haben überwiegend einen engen Bezug zu Schwetzingen, den Nachbargemeinden und der Region.

SW: Und welche Vorteile sehen Sie für die Unternehmen und das Handwerk?
Dr. Pöltl: Die gibt es in Hülle und Fülle, sei es für die örtlichen Handwerksbetriebe, den lokalen Energieversorger mit den Stadtwerken Schwetzingen und deren Partner EnBW, die beide auch Hauptsponsoren der Energiemesse sind, die lokalen Energieberater mit Herrn Müller, der auch Mitveranstalter ist, und der KLiBA, oder auch die örtlichen Banken, die etwa Finanzierungen für private Photovoltaikanlagen anbieten.

SW: Welches Fazit würden Sie deshalb unter dem Strich ziehen?
Dr. Pöltl: Das Motto "Lokal denken, lokal lenken, lokal handeln" wird auf der Energiemesse vortrefflich und zum Nutzer der Bürgerinnen und Bürger umgesetzt. Mein Dank gilt allen, die dies ermöglicht haben, also den Herren Fichtner und Müller als Veranstalter, den Sponsoren mit den Hauptsponsoren Stadtwerke Schwetzingen und EnBW und natürlich auch allen Ausstellern. Im Interesse unserer Umwelt wünsche ich viele Informationen und Aufträge.

SW: Wie bewerten Sie die Einbindung der Energiemesse in die anderen Wochenendereignisse?
Dr. Pöltl: Ich finde es schön, dass sich die Energiemesse am Sonntag im Rahmen zahlreicher anderer Aktivitäten wie dem Spargellauf, dem verkaufsoffenen Sonntag und der Spargelsuppentafel präsentiert. Schwetzingen bietet damit am Sonntag mal wieder mehr!


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Weiterführende Inhalte
  • Diashow: Energiemesse in Schwetzingen 2010
  • Energiemesse in Schwetzingen 2010
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