21. Mai 2012

Ausbildung bei der Lebenshilfe

Erzieher/in oder Heilerziehungspfleger/in

07.07.2011,

Beide Kindertagesstätten bieten regelmäßig verschiedene Formen der Berufserkundung, der Berufsvorbereitung sowie der praktischen Ausbildung für verschiedene sozialpädagogische Berufsfelder an.

In jedem Kindergartenjahr stellen wir mehrere Plätze für ein Sozialpädagogisches Vorpraktikumsjahr zur Verfügung, zusätzlich soll im kommenden Kindergartenjahr die Möglichkeit für ein Freiwilliges Soziales Jahr angeboten werden. Diese Jahrespraktika dienen der Berufsorientierung sowie der Vorbereitung auf das Studium und werden mit einer Praktikumsvergütung honoriert. Überwiegend angestrebte Studienfächer sind Soziale Arbeit, Sonder- oder Elementarpädagogik sowie Lehramt für Grund- und Hauptschulen, aber auch Ausbildungen für Ergotherapie und Logopädie. Neben der praktischen Erfahrung, dem Einblick in Betriebsorganisation, Teamarbeit und die Aufgaben der verschiedenen sozialen Berufsgruppen erwerben die Absolventen auch Punktvorteile bei der Vergabe der Studienplätze.

Ein weiterer Schwerpunkt bildet die Zusammenarbeit mit Fachschulen für Sozialpädagogik für Erzieher/innen und Heilerziehungspfleger/innen in unserer Region. In unseren Gruppen erhalten regelmäßig Fachschüler/innen der Käthe Kollwitz Schule und Sancta Maria Bruchsal, der Louise Otto Peters Schule Wiesloch oder F & U Heidelberg im Rahmen ihrer Praktika Anleitung und fachliche Begleitung. Ausbildungsformen dabei sind:
• Berufskolleg als 3-Tagepraktikum über ein Jahr
• Tages- und Blockpraktika im Rahmen der Fachschulausbildung
• letztes Ausbildungsjahr zur staatlichen Anerkennung

Auch für die Ausbildung in Gesundheits- und Kinderkrankenpflege durch die Akademie für Gesundheitspflege in Heidelberg werden einzelne Praktikumsstellen zur Verfügung gestellt, in deren Verlauf die Absolventen/innen ihre praktischen Ausbildungsaufgaben aus dem Bereich Pflege erproben, durchführen und nachweisen müssen.

Seit einigen Jahren besteht mit der Pädagogischen Hochschule Heidelberg eine Kooperation mit dem Felbi-Studiengang für Frühkindliche Elementarbildung. Hier erhalten einzelne Studenten und Studentinnen während ihrer Studienphase Praktikumsplätze, an denen sie festgelegte Studieninhalte absolvieren. Dabei sind auch Abschlussarbeiten vorzulegen, in denen spezifische Themenstellungen aus der Praxis wissenschaftlich untersucht werden. Bisher bearbeitete Themen sind z.B. Soziale Integration von Kindern mit Schwerbehinderung in der Kindergartengruppe, Sprachförderung bei Kindern mit Down Syndrom oder Kognitive Entwicklungsförderung bei geistiger Behinderung.

Um die Möglichkeiten der verschiedenen sozialen Berufe kennenzulernen, werden im Kindergarten Morgentau nach Anfragen der umliegenden Fachschulen oder Studien-
gängen auch zusätzlich Kindergartenführungen, Konzeptvorstellungen
sowie Austauschgespräche für gesamte Kursgruppen angeboten.

Ebenfalls zur Berufsorientierung, zur Entwicklung des Praxisbezugs sowie zum Ausbilden des sozialen Engagements dienen eine Vielzahl an Praktika und Hospitationen für Schülerinnen und Schüler aller allgemeinbildenden Schultypen. Im Rahmen von ein- bis zweiwöchigen Praktika bieten beide Kindertagesstätten auch für diesen Bereich einzelnen Schülern und Schülerinnen die Möglichkeit, Einblick in das breite Feld der sozialen Berufsfelder zu gewinnen.

Insgesamt ist der Bedarf an beruflicher Orientierung und Ausbildung in allen sozialen Berufsgruppen sehr groß und es können leider bei weitem nicht alle Bewerber aufgenommen werden. Wer sich für ein Praktikum oder FSJ im Kindergarten Morgentau oder im Nussbaum Kinderhaus interessiert, wendet sich am besten mit einer schriftlichen Bewerbung direkt an den Kindergarten.




Kurpfalz-Werkstatt Wiesloch für Behinderte der Lebenshilfe gGmbH

Der Förder- und Betreuungsbereich der Kurpfalz-Werkstatt Wiesloch ist für die Betreuung von erwachsenen Menschen mit Schwerstmehrfachbehinderungen betraut, die nicht in den Arbeitsbereich aufgenommen werden können.

Die derzeit 6-gruppige Einrichtung bietet Platz für 34 Beschäftigte mit unterschiedlichen Behinderungsbildern.

Im Förder- und Betreuungsbereich der Kurpfalz-Werkstatt sind verschiedene Formen von Praktika möglich, sowohl zur Berufserkundung, Praktika im Rahmen des sozialen Engagements der Schulen, Vorpraktika zur Vorbereitung auf soziale Berufe, sowie das letzte praktische Ausbildungsjahr (Anerkennungsjahr).

Jährlich stellen wir
• zwei Praktikumsplätze für ein Vorpraktikumsjahr
• eine Stelle als Anerkennungspraktikum im Berufsbild Heilerziehungspflege zur Verfügung. Diese Praktika dienen der Berufsvorbereitung bzw. der staattlichen Anerkennung und werden mit einer Praktikumsvergütung honoriert.

Des Weiteren bietet sich die Möglichkeit von praktischen Studiensemestern im Studienfach Soziale Arbeit und Sozialpädagogik, sowie Zwischenpraktika für die Ausbildung zum Heilerziehungspfleger/in. Die Praktikanten erhalten hierbei Einblick in die praktischen Aufgabengebiete in verschiedenen Berufsbildern, die hier im Förder- und Betreuungsbereich tätig sind (v.a. Heilerziehungspfleger/in, Erzieher/in, Sozialpädagoge/in).

Ein weiterer Schwerpunkt bildet die Zusammenarbeit mit Fachschulen für Sozialpädagogik für Erzieher/innen und Heilerziehungspfleger/innen in unserer Region. In unseren Gruppen erhalten regelmäßig Fachschüler/innen der Louise-Otto-Peters Schule Wiesloch oder F & U Heidelberg im Rahmen ihrer Praktika Anleitung und fachliche Begleitung.

Ausbildungsformen dabei sind:
• Berufskolleg als 3-Tagepraktikum über ein Jahr
• Tages- und Blockpraktika im Rahmen der Fachschulausbildung
• letztes Ausbildungsjahr zur staatlichen Anerkennung

Ebenfalls zur Berufsorientierung, zur Entwicklung des Praxisbezugs sowie zum Ausbilden des sozialen Engagements dienen eine Vielzahl an Praktika und Hospitationen für Schülerinnen und Schüler aller allgemeinbildenden Schultypen. Im Rahmen von ein- bis zweiwöchigen Praktika bietet der Förder- und Betreuungsbereich auch für diesen Bereich einzelnen Schülern und Schülerinnen die Möglichkeit, Einblick in das breite Feld der sozialen Berufsfelder zu gewinnen.

Wer sich für ein Praktikum oder Anerkennungsjahr im FBB der Kurpfalz-Werkstatt interessiert, wendet sich am besten mit einer schriftlichen Bewerbung direkt an die Kurpfalz-Werkstatt Wiesloch gGmbH, z.Hd. Ilka Odenwald, In den Weinäckern 8, 69168 Wiesloch.

Im Arbeitsbereich der Kurpfalz-Werkstatt werden behinderte Menschen beschäftigt, von denen erwartet wird, dass sie nach Teilnahme an Maßnahmen im vorgeschalteten Berufsbildungsbereich wenigstens ein Mindestmaß wirtschaftlich verwertbarer Arbeitsleistung erbringen werden.
In den Bereichen Montage, Metallbearbeitung, Garten- und Anlagenpflege, Service, Lager und Anmeldung sind derzeit 119 behinderte Menschen tätig.

Jährlich stellen wir folgende Praktikumsplätze zur Verfügung:

Im Berufsbildungsbereich:
 Vierteljährliche Praktika im Rahmen der fachpraktischen Ausbildung zum/zur Ergotherapeuten/-in an der Schule für Ergotherapie am Berufsförderungswerk in Heidelberg

Im Arbeitsbereich: Jahrespraktikum zur Sammlung von Erfahrungen im Behindertenbereich ein- bis zweiwöchige Praktika und Hospitationen für Schülerinnen und Schüler der allgemeinbildenden Schulen zwecks Einblick in die Arbeit einer Werkstatt  für behinderte Menschen (WfbM) und Sammlung von ersten Erfahrungen im Behindertenbereich.



red
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