19.10.2009, Heidelberg -
Bei der Modernisierung des Heizkessels stellt sich oft die Frage, welcher Brennstoff in den nächsten 15 Jahren verfeuern werden soll: Erdöl aus Arabien, Erdgas aus Russland oder vielleicht sogar Holz aus dem heimischen Wald? Wie entgeht man den drastischen Preisschwankungen der Energieträger, und bleibt dieser stets verfügbar?
Der erste Schritt, um die Abhängigkeit vom Energiemarkt zu verringern, ist der Einsatz von modernen, effizienten Heizkesseln und die Verbesserung des Wärmeschutzes. Das zeigt das Rechenexempel für ein Einfamilienhaus:
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Altbau / heutiger Ölpreis
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sanierter Altbau / zukünftiger Ölpreis
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Ölverbrauch
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3.200 Liter
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1.600 Liter
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Ölpreis
Juli 2008
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0,90 €/Liter
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0,95 €/Liter
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Brennstoffkosten pro Jahr
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2.880 €
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1.520 €
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Trotz Preissteigerung werden jedes Jahr 1360 € Brennstoffkosten eingespart!
Bei Erdöl und Erdgas sind sowohl die starke Schwankung der Preise als auch die Ökosteuer ein Ausdruck der Tatsache, dass die fossilen Energieträger wie Öl und Erdgas nur begrenzt gefördert werden können. In der Tat sagen die Experten, dass der Höhepunkt der weltweiten Ölförderung schon überschritten ist.
Und Holz? Die technische Entwicklung hat zu vollautomatischen Holzkesseln geführt, die für Zentralheizungen geeignet sind. Als Brennstoff dienen Stückholz oder Presslinge aus Holz, so genannte Pellets. Die Preise der Pellets liegen derzeit bei rund 19 Cent pro Kilogramm - und sind somit konkurrenzfähig, seit der Ölpreis über 35 Cent pro Liter gestiegen ist. Welche Holzfeuerungsanlagen es gibt, darüber können Sie sich im KliBA-Marktführer „Stückholz- und Holzpellets“ informieren
KliBA Heidelberg