20.01.2012, Östringen -
Thomas – Morus –Realschule unterstützt den Konvoi der Hoffnung
Einige Wochen vor Weihnachten besuchten die beiden Vorsitzenden vom Konvoi der Hoffnung die siebten Klassen der Thomas–Morus –Realschule und erzählten von der Arbeit und den verschiedenen Projekten ihrer Hilfsorganisation. Sehr beeindruckt zeigten sich die Schülerinnen und Schüler vom ehrenamtlichen und meist zeitintensiven Engagement ihrer Mitglieder.
Für die Kinder gut verständlich und überzeugend erklärte Herr Fischer an vielen Beispielen, wie verantwortungslos wir Menschen oft mit Gottes guter Schöpfung umgehen und uns durch übertriebenen Konsum mitschuldig machen an der Armut vieler unserer Mitmenschen.
„Wir können die Welt verändern, wenn wir nur wollen“, so appellierte Herr Fischer an die Siebtklässler und versuchte ihnen aufzuzeigen, dass jede auch noch so kleine Hilfe etwas bewirken und anderen Menschen wieder Hoffnung, Freude und neuen Lebensmut geben kann, sowohl im zwischenmenschlichen Umgang als auch in unserer Verantwortung für die ganze Welt.
Besonders betroffen zeigten sich die Schülerinnen und Schüler von der Situation gleichaltriger Kinder in Afrika und Osteuropa, denen oft das Nötigste zum Leben fehlt und die vieles entbehren müssen, was für uns hier so selbstverständlich ist. Deshalb sortierten sie zu Hause zu klein gewordene Kleidungsstücke aus, trennten sich von liebgewordenen Kuscheltieren und kauften Stifte, Mäppchen, Hefte und Blöcke. In der Schule wurde dann alles sortiert und verpackt. Am Ende der Aktion konnten zwölf Bananenkartons mit Kinderkleidung, ca. 200 Plüschtiere und zehn Schachteln mit Schulmaterial an den Konvoi der Hoffnung übergeben werden. Diese Spenden holte Herr Fischer persönlich in der Schule ab und bedankte sich sehr herzlich bei den Schülerinnen und Schülern und ihren Religionslehrerinnen und –Religionslehrern Frau Wesslein, Frau Müller, Frau Stay, Herr Mohr und Herr Schweizer. Herr Fischer versicherte, dass die Kinderkleidung an bedürftige Kinder in Osteuropa weitergeleitet wird, Plüschtiere und Schulmaterial sind für Kinder in Burkina Faso in Afrika bestimmt, die dort eine Schule besuchen, die vom Konvoi der Hoffnung gebaut wurde und sonst keine Chance auf einen Schulbesuch hätten. (jw)