07. Februar 2012

Aktuelle Studie

Dialog zwischen Jung und Alt

17.03.2010, Glaubt man einigen Medienberichten, wird die Kluft zwischen Jung und Alt immer größer. Vom „Auseinanderdriften der Generationen“ ist die Rede. Gute Nachrichten kommen dagegen vom Institut für Demoskopie Allensbach: Laut einer aktuellen Studie schätzen 65 Prozent der jüngeren Deutschen die Erfahrung der Älteren und möchten vom Wissen der Eltern- und Großeltern-Generation profitieren. Und auch Älteren ist der Dialog mit jungen Menschen wichtig – insbesondere um diese Altersgruppe besser zu verstehen, aber auch, um sich mit neuen Themen vertraut zu machen.

„Die aktuelle Studie liefert keinerlei Hinweise auf Feindbilder zwischen den Generationen“, so Prof. Dr. Renate Köcher vom Allensbacher Institut. Im Gegenteil: 60 Prozent der Deutschen finden es laut Studie schön, wenn ihre Großeltern von früher erzählen, und rund ein Viertel der Befragten sehen es positiv, dass die Älteren in Gesprächen klare Ansichten und andere Meinungen als sie selbst vertreten. 22 Prozent sagen, ein gutes Gespräch mit älteren Menschen bringe sie auf ganz neue Ideen. Obwohl der Austausch zwischen Jung und Alt hüben wie drüben als wertvolles Gut gesehen wird, findet er im Alltag so gut wie nicht statt. Hier identifiziert die Studie noch viel Nachholbedarf. 

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