Spielfilm
Unknown Identity
WebCode: Unknown1000
24.02.2011, VERLOSUNG: Anrufen und gewinnen!
Wir verlosen jeweils 10 x 2 Karten für die CinemaxX/Cineplex-Kinos in Mannheim bzw. das Cineplex-Kino in Bruchsal.
Losungswort: Kinoort (Mannheim bzw. Bruchsal) + Ihre Telefonnummer angeben
Bitte nennen Sie uns zwingend Ihre Tel.-Nr., damit wir die Gewinner benachrichtigen können!
Verlosungshotline: 0137-837 00 17*
Teilnahmeschluss: Sonntag, 06.03.2011, 22 Uhr
Die Gewinne können an den folgenden Tagen eingelöst werden: 07.03.2011 bis 16.03.2011 (jedoch nicht Sa./So.)
TRAILER: Über den unten stehenden Link geht`s zum Trailer
Verleih: Kinowelt
Kategorie/Land/Jahr: Spielfilm, USA, Deutschland u.a. 2010
Regie: Jaume Collet-Serra
Darsteller: Liam Neeson, Diane Kruger, January Jones
Kinostart: 03.03.2011 im Cineplex und CinemaxX Mannheim
In Berlin gedrehter Thriller über einen Wissenschaftler, der das Rätsel lösen muss, warum ein anderer seine Identität angenommen hat und er selbst sterben soll.
Auf einem Kongress in Berlin will sich US-Biologe Dr. Martin Harris mit Kollegen aus dem Ausland treffen. Doch nach einem Unfall und einem mehrtägigen Koma ist sein Leben auf den Kopf gestellt. Seine Frau behauptet, ihn nicht zu kennen, ein anderer Mann hat seine Identität und den Platz an ihrer Seite eingenommen, und mysteriöse Killer machen Jagd auf ihn. Auf der Flucht durch Berlin versucht Harris, das Rätsel zu lösen und mit Hilfe einer Taxifahrerin und eines Ex-Stasi-Mannes sein kollabiertes Leben zu behalten.
Mit einer Variation von Polanskis "Frantic" - und damit automatisch des klassischen Hitchcock-Themas vom ganz normalen Bürger, der in eine Situation gerät, die sich seiner Kontrolle entzieht - kehrt Liam Neeson auf "96 Hours"- Terrain zurück. Unterstützt u. a. von January Jones, Diane Kruger, Bruno Ganz und Sebastian Koch, reizt die in Berlin entstandene Produktion von Joel Silvers Genrefirma Dark Castle unter der kontrollierten Regie von Jaume Collet-Serra die Möglichkeiten ihrer Geschichten aus, die bis zur überraschenden Auflösung einige Asse aus dem Ärmel schüttelt.
In Jaume Collet-Serras Mystery-Thriller ist Liam Neeson im Fokus eines skrupellos umgesetzten Frightplans von Killern, die ihm nicht nur seine Identität nehmen wollen.
Berlin im Winter ist ein hartes Pflaster für amerikanische Besucher. In "Flight Plan" wurde Jodie Fosters Mann dort ermordet - und geht es nach den wortkargen Hitmen in dieser Verfilmung von Didier van Cauwelaerts Roman "Hors de moi" droht Neeson ein ähnliches Ende. Die Gründe kennen anfangs weder er noch der Zuschauer, der sich von der nicht zu kompliziert verknoteten Geschichte bereitwillig einfangen lässt, weil sie kompetente Unterhaltung ohne Implausibilitätsexzesse bietet.
Als renommierter Biologe Dr. Harris hat Neeson eine attraktive Ehefrau vom Typ Frostblondine bei sich und ein Kongresstreffen mit Kollegen und einem orientalischen Fürsten vor sich. Doch gleich nach der Ankunft in Berlin, muss er seine Frau allein ins Hotel einziehen lassen und gerät auf der Suche nach seinem vergessenen Koffer mit seinem Taxi in einen schweren Unfall. Als er nach einigen Tagen aus dem Koma erwacht, ist seine Lebensretterin, die Taxifahrerin (Diane Kruger), verschwunden und er selbst in Aufruhr. Denn im Hotel behauptet seine Frau, ihn nicht zu kennen und hat den Beweis schon an ihrer Seite: einen anderen Mann, der sich im Unterschied zu Neesons Figur auch als Dr. Harris ausweisen kann. Nur kurzfristig zweifelt der Biologe an seinem Verstand, der Zuschauer allerdings nie, da er von Beginn weiß, wer Original und Fälschung ist. Gesucht wird fortan das Motiv für die offensichtliche Verschwörung und ein Beweis, der Neesons Geschichte im Film bestätigen könnte.
Damit nun weder Zuschauer noch Protagonist zuviel Zeit zum Nachdenken bekommen, schaltet der von Joel Silvers Company und Studio Babelsberg mitproduzierte Thriller atemlos in den Actionmodus - mit mehreren Verfolgungsjagden, knackigen Nahkämpfen, Kollisionen und Explosionen. Regisseur Collet-Serra inszeniert temporeich, hält die Spannung, experimentiert mit Unschärfen und dem Ton, zeigt inszenatorisch die Originalität, die ein solcher Thriller aufgrund der langen Geschichte des Genres nur noch bedingt haben kann. Dass Neeson eine Rolle wie diese mühelos tragen kann, ist keine Überraschung, wohl aber die Etablierung einer illegalen Migrantin und eines Ex-Stasi-Mannes als heimliche Helden einer am Ende mit einem Twist aufgelösten Geschichte. In deren Entwicklung macht der Film vieles richtig, nicht zuletzt, alles aus Neesons Perspektive zu erzählen und die Brücke zu Bourne zu schlagen.
kob
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