08. Februar 2012

Kerweeröffnung

Ausgelassene Stimmung bei Freibier und Badnerlied

07.09.2010, Gaiberg - Ohne die Beteiligung des Gewerbevereins, aber dennoch mit viel Schwung hatte die Kerwe für drei Tage die Wohlfühlgemeinde fest im Griff. Gemeinsam mit Kerwepfarrer Thomas Knobel eröffnete Bürgermeister Klaus Gärtner bei warmem, strahlendem Herbstwetter die Kerwe mit Fassbieranstich, zu dem auch Bürgermeister der umliegenden Gemeinde und MdL Elke Brunnemer gekommen waren.

Es gab nur ein Problem: Das Fässel stand zu sehr unter Druck und der Zapfhahn wollte sich nicht wie vorgesehen platzieren lassen. Nach mehrmaligem Versuch klappte es dann doch und der Gerstensaft schäumte in die Bierkrüge, die das Gaiberger Wappen zierte. Der Musikverein spielte gut gelaunt auf und dem Feiern stand nichts mehr im Wege. Bürgermeister Klaus Gärtner entließ die Festgäste zur Eröffnung jedoch nicht, ohne gemeinsam mit ihnen das Badnerlied anzustimmen. Dazu rief er alle Gäste auf die Bühne und mit vereinten Kräften und der musikalischen Begleitung des Musikvereins gab man das Lied in mehreren Strophen zum Besten.

Fehlte nur noch eins: die Übergabe des Wellebriggels, so nennen sich die Gaiberger bekanntlich, an den Kerwepfarrer. Damit war auch das äußere Zeichen gesetzt: Ab sofort regierte die Kerwe in Gaiberg.

Ein herzliches Dankeschön sagte Bürgermeister Klaus Gärtner allen, die an der Realisierung der Kerwe mitwirkten,: an Carsten Seidler und die Kerweborscht, an den Musikverein und den MGV, an die Feuerwehr und alle anderen Vereine. Die anstehende Arbeit hätten sie mit viel Idealismus bewältigt. Mit dem tollen Wetter seien alle Vorraussetzungen für ein Gelingen des Festes gegeben.

Die beteiligten Vereine erwarteten ihre Gäste mit einem kulinarisch dominierten Programm, aber auch musikalische Unterhaltung lockte in den Rathaushof und zu den Kerweborscht.

Stolz zeigte sich Kerwepfarrer Thomas Knobel bereits bei der Kerwe-Eröffnung, dass es auch in diesem Jahr wieder gelungen war, mit Hilfe von Gaiberger Vereinen einen Kerweumzug auf die Beine zu stellen. Er warb für einen guten Besuch am Sonntagnachmittag ab 13.30 Uhr. Dann sollte der Zug nämlich durch die Gaiberger Straßen rollen. Und auch für die Tombola-Lose warb er. Als erster Preis winkte immerhin eine Reise. Nach dem offiziellen Teil zog es die Festbesucher zu den Vereinsständen und die Familien hinunter auf den Festplatz, wo die Karussells ihre Runden drehten, Süßstand sowie Schießbude Abwechslung und Kurzweil versprachen.

du/Foto: du
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