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Film-Tipps der Redaktion

Die besten Film-Klassiker zur Weihnachtszeit

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23.12.2010, - Jedes Jahr stellt sich in der Zeit „zwischen den Jahren“, also zwischen Festtagsbraten, Christmette, Besuch bei der Verwandtschaft und Silvester, die Frage, wie man die Zeit sinnvoll, spannend, witzig aber dennoch der Jahreszeit angemessen überbrücken kann.
Oftmals genügt da ein Blick ins eigene DVD-Regal oder ins Fernsehprogramm. Gerade über die Feiertage werden mittlerweile die meisten Weihnachtsfilm-Klassiker im Fernsehen ausgestrahlt.

Um die Auswahl etwas zu erleichtern und einmal die Spreu vom Weizen zu trennen, haben wir von der Redaktion in diesem Jahr „unsere besten Weihnachtfilme“ für die Feiertage und darüber hinaus für unsere Leser zusammengestellt.
Dabei ist eine bunte Liste aus Filmen aller Jahrzehnte zusammengekommen, die mal heiter, mal besinnlich, aber auch nachdenklich oder zum Brüllen komisch durch die schönste Zeit des Jahres führen.


„Schöne Bescherung“ (USA, 1989)
Der Familienvater Clark Griswold schlittert zur Weihnachtszeit von einer Katastrophe in die nächste. Er scheitert an der Weihnachtsdekoration, hat Probleme Geschenke zu besorgen – vom Weihnachtsbaum ganz zu schweigen -, muss seine streitlustige Familie in den Griff bekommen und hat auch noch die nervige Verwandtschaft vom Land zu ertragen. Hierbei wird das traditionelle Weihnachtsfest der Amerikaner mit manchem Seitenhieb gehörig auf die Schippe genommen. „Schöne Bescherung“ gehört mittlerweile in vielen Familien zum allweihnachtlichen „Pflichtprogramm“.

„Fröhliche Weihnachten“ (USA, 1983)

Der kleine Ralphie wünscht sich zu Weihnachten nichts sehnlicher als ein Luftgewehr. „Du wirst dir damit die Augen ausschießen“, lautet jedes Mal die entsetzte Antwort die Erwachsenen. Der nostalgisch eingefärbte Film, der in den 40er Jahren spielt, porträtiert die typische amerikanische Vorstadtfamilie, wobei die aus dem Off gesprochenen Kommentare des erwachsenen Ralphie mit ihrer feinen Ironie den Witz noch verstärken. Hierbei werden mit viel Einfühlungsvermögen und Humor das weihnachtliche Konsumverhalten, aber auch Erziehungsmethoden und Rollenverteilung aus kindlicher Sicht kommentiert.

„Der kleine Lord“ (GB, 1980)

Seit 1982 wird diese rührende Geschichte jedes Jahr an Weihnachten im deutschen Fernsehen ausgestrahlt. Der kleine Junge adliger Herkunft, der in den USA aufgewachsen ist, kann durch seine offenherzige und freundliche Art den halsstarrigen und britisch-steifen Großvater zu einem mitfühlenden und liebenswerten Menschen umkehren.

„Wir sind keine Engel“ (USA, 1955)
Diese Komödie ist einer der ungewöhnlichsten Weihnachtsfilme, der je gedreht wurde. Die Protagonisten des Films sind flüchtige Sträflinge der Teufelsinsel, die während der Feiertage bei einem liebenswerten und naiven Kaufmann unterkommen. Diesem helfen die Drei gegen seinen unerträglichen Vetter André.
Getragen von einem filigranen und trockenen Humor zeigt der Film ein Weihnachten, das ganz ohne Schnee, dafür mit Palmen und der eher ruhigen komödiantischen Leistung von Humphrey Bogart und Peter Ustinov daherkommt.

„Der Grinch“ (USA, 2000)
Der griesgrämige und gemeine Einzelgänger Grinch, eine Kreatur mit grünem Pelz, lebt in einer Berghöhle und hasst Weihnachten. Aus diesem Grund stiehlt er – verkleidet als Weihnachtsmann – den Einwohnern von Whoville ihre Geschenke. Eine bunte und bildgewaltige Verfilmung des Romans von Theodor Seuss Geisel aus dem Jahre 1957 mit einem hervorragenden Jim Carrey in der Titelrolle.

„Drei Männer im Schnee“ (A, 1955)
Eine herrliche Verwechslungskomödie nach dem Roman von Erich Kästner. Der Berliner Millionär Tobler will die „normalen“ Menschen studieren und steigt, getarnt als Gewinner eines Preisausschreibens, in einem Hotel in den winterlichen Alpen ab. Dort wird der vermeintliche arme Schlucker in einer schäbigen Dachkammer untergebracht, während eine anderer Preisträger, ein arbeitslose Werbefachmann, fälschlicherweise für den reichen Tobler gehalten wird. Ein warmherziger, heiterer, zum Teil ironischer Weihnachtsklassiker, der auch seine nachdenklichen Momente hat.

„Weihnachten bei Hoppenstedts“ (BRD, 1978)
Der Klassiker von Loriot. Wer kann sich nicht an den Einkauf des Opas im Spielzeugladen erinnern, wo er für seinen Enkel den Modellbaukasten „Wir bauen uns ein Atomkraftwerk“ als Weihnachtsgeschenk besorgt, oder an den lästigen Vertreterbesuch, der die genervte Frau Hoppenstedt mitten in der Festtagsvorbereitung mit erlesenen Weinen von „Palhuber & Söhne“ oder einem Staubsauger mit integrierter Trockenhaube versorgen will.
So ein Weihnachtsfest wünscht sich wahrlich niemand, wenngleich sich oftmals viele Parallelen zu den eigenen Festtagserlebnissen ziehen lassen.

„Kevin allein zu Haus“ (USA, 1990)
Der moderne Slapstickfilm um den kleinen Kevin McCallister, der zur Weihnachtszeit von seiner überdrehten Familie zu Hause vergessen wird. Dabei bekommt es der Sprössling mit zwei Einbrechern zu tun, die in der Nachbarschaft die weihnachtlich-verwaisten Häuser auszuplündern. Nachdem auch das Haus der McCallisters auf der Liste der Ganoven steht, organisiert der kleine Kevin die Verteidigung der eigenen vier Wände. Bei allem Klamauk kommen jedoch auch die ruhigeren Momente nicht zu kurz, in denen die wahre Bedeutung von Weihnachten eine Rolle spielt.

„The Nightmare before Christmas“ (USA, 1993)

Mit diesem Streifen ist Tim Burton der etwas andere Weihnachtsfilm gelungen. In dem wunderschön detailreich gestalteten Puppentrickfilm-Musical entführt der Herrscher über die Halloween-Stadt, Jack Skellington, den Weihnachtsmann, um den Zauber des Fests zu entschlüsseln. Aber alle Experimente und Tests scheitern, so dass der spindeldürre Jack selbst in die Rolle des Weihnachtsmanns schlüpft - und damit vor allem den Kindern auf der Erde das Fest ruiniert. Nur der echte Weihnachtsmann kann den Heiligen Abend noch retten ...

„Das Wunder von Manhattan“ (USA, 1994)
Ein Film, für alle die denken, es gäbe keinen Weihnachtsmann. Der Kaufhausweihnachtsmann Kriss Kringle geht vollständig in seinem Job auf und behauptet sogar, der richtige Weihnachtsmann zu sein. Alle Kinder glauben ihm, doch die rationalen New Yorker Erwachsenen lassen solche Gedanken nicht zu und stempeln Mister Kringle zu einem Verrückten ab. Doch der Glaube siegt letztendlich über Angst und Neid, ja sogar über den Kommerz des heutigen Weihnachtsfests. Dieser Film ist einer der bewegendsten und emotionalsten Weihnachtsfilme, den man sich alle Jahre wieder gerne anschaut.


dyh
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