Drei große Vorteile
Behaglich wohnen durch Wärmeschutz
WebCode: Energie1001
06.10.2009, Heidelberg - Behaglich fühlt sich, wer in einem Raum weder friert noch schwitzt. Für die Behaglichkeit in Innenräumen sind aber darüber hinaus noch andere Parameter von Bedeutung, wie z.B. die Luftgeschwindigkeit, die relative Luftfeuchtigkeit, der Staubgehalt, Kohlendioxidkonzentration, die Aktivität und die Bekleidung des Menschen. Innerhalb eines bestimmten Rahmens können unterschiedliche Parameter ausgeglichen werden. So kann etwa eine zu niedrige Oberflächentemperatur durch eine höhere Lufttemperatur kompensiert werden.
Behaglichkeit = Energie sparen
Untersuchungen bei einer Vielzahl von Personen haben gezeigt, dass ein Raum dann als behaglich empfunden wird, wenn die mittlere Temperatur der Raumumschließungsflächen nicht mehr als 3 Grad unter der Raumlufttemperatur liegt. Dies ist bei den meisten nicht oder schlecht gedämmten Altbauten nicht der Fall. Dort muss die Behaglichkeit teuer erkauft werden. Meist muss die Luft über die Heizkörper auf 22°C oder mehr aufgeheizt werden. Jedoch wird sich in der Nähe der Außenwände und -fenster sowie auf dem nicht gedämmten Fußboden zum Erdreich oder Keller eine „totale“ Behaglichkeit auf Grund des Wärmeentzugs des Körpers nicht einstellen.
Behaglichkeit = Geld sparen
Eine Erhöhung der Raumtemperatur um ein Grad bedeutet ein Mehrverbrauch von 6% Heizenergie. In einem gut gedämmten Haus liegt die Raumlufttemperatur bei ca. 19°C und damit 3 Grad tiefer als im ungedämmten Gebäude. Allein daraus folgt eine Energiekosteneinsparung von etwa 20 %.
Behaglichkeit = Gesundheit
Schimmelpilze sind gesundheitsschädlich. Die Symptome reichen von ständigem Husten, laufender Nase bis zu Neurodermitis. Einige Arten rufen Allergieerkrankungen der Atemwege hervor, andere Magen- und Darminfektionen. Hässliche dunkle Flecken in Ecken, Kanten, oder in der Fläche sind erste Alarmzeichen: Die Wände sind feucht. An diesen Stellen wird Staub gebunden, ein idealer Nährboden für Schimmelpilze. Die Feuchtigkeit entsteht, wenn im Innenraum nicht ausreichend geheizt oder gelüftet wird; oft sind die Auslöser aber auch Wärmebrücken wie einbindende Decken und auskragende Balkone. Gerade bei ungedämmten Wänden, die in Ecken, Kanten und Laibungen sehr kühl werden, kommt es zur Unterschreitung der Taupunkttemperatur. Mit einer fachmännisch angebrachten, wirtschaftlich richtig dimensionierten Wärmedämmung kann das nicht passieren.
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