Spielfim
Contagion
WebCode: Contagion1000
10.10.2011, VERLOSUNG: Anrufen und gewinnen!
Wir verlosen 5 x 2 Karten für das Cineplex-Kino (deutsche Fassung) in Mannheim oder das CinemaxX Mannheim (englische Fassung) sowie 5 x 2 Karten für das Cineplex Bruchsal.
Losungswort: "Contagion" und den gewünschten Kinoort und Telefonnummer angeben. Bitte nennen Sie uns zwingend Ihre Tel.-Nr., damit wir die Gewinner benachrichtigen können!
Verlosungshotline: 0137-837 00 17*
Teilnahmeschluss: Sonntag, 23.10.2011, 22 Uhr
* 0,50 Euro/Anruf. Teilnahmeberechtigt ist jedermann, ausgenommen Mitarbeiter des Verlags und deren Angehörige. Die Gewinner/-innen werden telefonisch benachrichtigt.
Die Gewinne können an den folgenden Tagen eingelöst werden: 24.10.2011 bis 02.11.2011 (jedoch nicht Sa./So.)
Verleih: Warner
Kategorie/Land/Jahr: Spielfilm, USA 2011
Regie: Steven Soderbergh
Darsteller: Marion Cotillard, Matt Damon, Laurence Fishburne
Kinostart: 20.10.2011
Nüchtern erzählter, realistischer Thriller um ein weltweit um sich greifendes Virus, das Millionen Todesopfer fordert, und seine Bekämpfung. Perfekte Stilübung mit Staraufgebot von Steven Soderbergh.
Vogel- und Schweinegrippe sind vorübergegangen, ohne großen Schaden anzurichten. Da greift eine neue Pandemie um sich. Eines der ersten Todesopfer ist die amerikanische Angestellte eines international agierenden Konzerns Beth Emhoff, die kurz nachdem sie von einer Dienstreise aus Hongkong zurückgekommen ist, zusammenbricht. Die Zahl der Todesfälle weltweit nimmt exponentiell zu. Die US-Stelle für Seuchenbekämpfung lässt fieberhaft nach dem Auslöser und einem Serum forschen, errichtet Quarantänestationen in Sporthallen. Doch das Virus lässt sich nicht unter Kontrolle halten.
Steven Soderbergh legt mit dem nüchtern erzählten Thriller eine gelungene Stilübung mit beeindruckendem Staraufgebot vor und lässt, basierend auf einem Drehbbuch von Scott Z. Burns, ein überaus realistisches Szenario eines weltweiten Virusausbruchs entstehen. Entsprechend des realistischen Ansatzes - Soderbergh nennt "Die Unbestechlichen" als ein Vorbild - ist auch der visuelle Stil der Digitalbilder fast klinisch. Soderbergh verknüpft die Vielzahl der Figuren und Schauplätze elegant und präzise, ohne zu hetzen, aber auch ohne die wissenschaftlichen Facts zu Lehrstunden aus zu dehnen.
Nüchtern erzählter, realistischer Thriller um einen weltweit um sich greifenden Virus und seine Bekämpfung. Perfekte Stilübung mit Staraufgebot von Steven Soderbergh, die das US-Kinopublikum bereits "ansteckte".
Der umtriebige Filmemacher, der sich spielend zwischen Experiment und Hollywood-Mainstream bewegt, seine Produzenten und Drehbuchautor Scott Z. Burns ("Der Informant", "Das Bourne Ultimatum") wollten an den Virus-Thriller neu herangehen, eine Pandemie und ihre Auswirkungen so realistisch und plausibel wie möglich schildern. Soderbergh nennt selbst "Die Unbestechlichen" als ein Vorbild. Als eine (wissenschaftliche) Vorlage diente der SARS-Ausbruch vor ein paar Jahren, der in Südchina begann. Dort, in einem Casino in Hongkong, infizieren sich auch im Film die ersten Opfer. Gwyneth Paltrow spielt eines davon. Die Mitarbeiterin eines großen Konzerns kehrt nach einer Dienstreise zurück in die USA zu Mann (Matt Damon) und Sohn, der ebenfalls dem Virus erliegt. Ihr Mann ist immun und wird im Verlauf verzweifelt darum kämpfen, dass nicht auch seine Tochter angesteckt wird. Seine Geschichte ist nur eine von zahlreichen, in verschiedenen Ecken der Welt angesiedelten und über einen Zeitraum von mehreren Monaten spielenden Handlungsfäden, die Soderbergh, Burns und Cutter Stephen Mirrione ("Ocean's"-Filme, "Traffic") höchst effektiv, rasant und elegant miteinander verknüpfen und sich dabei auf das absolut notwendige Minimum an Charakterisierung beschränken.
Da gibt es z.B. den von Laurence Fishburne gespielten Chef der US-Seuchen-Bekämpfung, der all zu menschlich, seine Frau warnt bevor die Dramatik der Lage dem Rest der Bevölkerung offiziell bekannt gemacht und die Quarantäne ausgerufen wird, oder, den von Jude Law gespielten Blogger, der der Regierung vorwirft, mit der Pharmaindustrie unter einer Decke zu stecken. Die erschreckenden Bilder zu den verheerenden Auswirkungen, etwa die mit Müll gesäumten, menschenleeren Straßen, das Kämpfen um Hilfspakete mag man bereits aus ähnlich gelagerten Filmen bzw. Nachrichtensendungen kennen. Kein Film leistete aber, all die verzweigten, ineinander verschlungenen Themenkomplexe Politik, die Rolle der Medien, die Arbeit der Wissenschaftler, der Einsatz des Militärs, individuelle Einzelschicksale usw. so präzise, knapp und verständlich in ein packendes Mainstreammovie zu verpacken wie Soderbergh und seinen Spießgesellen. Zum realistischen Anspruch des Filmes, der auch manche Fragen offen lässt, und dem darin geschilderten Bemühen der verunsicherten Menschen, keine Sozialkontakte mehr zu pflegen, Hände zu schütteln, um nicht über eine Berührung angesteckt zu werden, passt die fast klinische, klare Optik der Digitalbilder der von Soderbergh geführten Kamera.
Die Stars, neben den bereits genannten etwa Kate Winslet, Frankreichs Marion Cotillard (und in einer Nebenrolle Armin Rohde) sollen das Publikum emotional binden, sagt Soderbergh. Sie sorgen dafür, es überhaupt in die Kinos zu locken. In den nordamerikanischen Sälen hat "Contagion" es bereits angesteckt. Der Thriller landete am Startwochenende auf Platz Eins.
hai
Quelle: Blickpunk:Film
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