23. Mai 2012

Spielfilm

Wickie auf großer Fahrt

WebCode: Wickie1002

19.09.2011, VERLOSUNG: Anrufen und gewinnen!
Wir verlosen jeweils 5 x 2 Karten für das Cineplex Planken in Mannheim, das CinemaxX Mannheim und das Cineplex Bruchsal.

Losungswort: "Wickie" und den gewünschten Kinoort und Telefonnummer angeben. Bitte nennen Sie uns zwingend Ihre Tel.-Nr., damit wir die Gewinner benachrichtigen können!
Verlosungshotline: 0137-837 00 17*
Teilnahmeschluss: Sonntag, 02.10.2011, 22 Uhr

* 0,50 Euro/Anruf. Es werden insgesamt 20 Karten verlost. Teilnahmeberechtigt ist jedermann, ausgenommen Mitarbeiter des Verlags und deren Angehörige. Die Gewinner/-innen werden telefonisch benachrichtigt.

Die Gewinne können an den folgenden Tagen eingelöst werden: 03.10.2011 bis 12.10.2011 (jedoch nicht Sa./So.)

Verleih: Constantin
Kategorie/Land/Jahr: Spielfilm, Deutschland 2011
Regie: Christian Ditter
Darsteller: Jonas Hämmerle, Waldemar Kobus, Valeria Eisenbart
Kinostart: 29.09.2011

Furiose Fortsetzung des Wikinger-Abenteuers ohne Michael Bully Herbig, dafür aber mit viel Witz, großer Action und im wahrsten Sinne herausragenden 3D-Effekten.

Eigentlich würde sich Wickie gern noch Zeit lassen mit dem Rauben, Brandschatzen und Erwachsenwerden. Aber dann wird sein Vater Halvar, der Häuptling von Flake, vom Schrecklichen Sven entführt. Als Sohn vom Chef muss er jetzt Führungsqualitäten beweisen. Also packt er die Männer von Flake aufs Schiff und nimmt Kurs auf Svens düstere Festung. Als Wickie seinen Vater endlich befreien kann, geht das Abenteuer erst richtig los - denn nun wollen alle den Schatz der Götter, der irgendwo im ewigen Eis auf seinen Entdecker wartet.
Auch ohne Bully Herbig vor und hinter der Kamera ist Regisseur und Autor Christian Ditter ("Vorstadtkrokodile 1 & 2") bei der Fortsetzung des Wikinger-Abenteuers dem Erfolgsrezept des Originals treu geblieben. Der Mix aus teilweise schlüpfrigem Humor und sehr aufwendig produzierter Action passt, die bewährten Darsteller des ersten Teils - von Waldemar Kobus bis Christoph Maria Herbst - sind wieder alle mit an Bord und die 3D-Effekte sind nicht nur schmuckes Beiwerk, sondern werten nahezu jede Szene auf.

"Ein Wikinger verhandelt nicht - er handelt". Diesen Wahlspruch hat nun auch Christian Ditter, der nach dem großen Erfolg des Originals von Michael Bully Herbig das Regieruder übernommen hat, beherzigt. Denn in der Fortsetzung des Wikinger-Abenteuers legt der "Vorstadtkrokodile"-Macher gleich los wie die Feuerwehr. Da rast schon im Teaser eine Kutsche in bester 3D-Technik über Wald und Wiesen mitten hinein in den Zuschauerraum, während einem kurz darauf im Vorspann das aus Holzbalken animierte Filmlogo ebenfalls in dreidimensionaler Form um die Ohren fliegt. Und wer glaubt, Ditter habe sein Pulver bereits verschossen, irrt gewaltig. Wohl ausbalanciert wechselt er hin und her zwischen schneidiger Action inklusive pompösem Produktionsdesign, schlüpfrigem, teilweise sehr erwachsenem Humor und typischen Wickie-Verhaltensmustern (etwa das Nasereiben mit anschließendem Sternenglitzerkranz) wie man sie aus der traditionellen Zeichentrickserie kennt. Das macht diese "große Fahrt" unterhaltungs-kompatibel für mindestens drei Generationen von Kinogehern, was sich auch in der Altersstruktur der bewährten Darsteller widerspiegelt - angefangen beim kleinen Jonas Hämmerle, der dem legendären TV-Serienhelden verblüffend ähnlich sieht, über Waldemar Kobus, der als Wickies Papa und Möchtegernmacho Halvar ein ums andere in die Emanzipationsfalle tappt, bis hin zu Günther Kaufmann als Schrecklicher Sven, der einst schon unsere Großeltern in den Werken Rainer Werner Fassbinders verzückte. In Verzückung gerät man(n) auch in "Wickie 2" während des Besuchs einer von Frauen bevölkerten Insel, und würde zu gerne noch dort verweilen, nachdem deren Bewohnerinnen ihre ohnehin spärliche Bekleidung bereitwillig als Füllmaterial für Wickies löchriges Segel gespendet haben. Sehenswert ist aber nicht nur das BH-geflickte Schiff, sondern unter anderem auch eine mit 3D perfektionierte Zahnziehaktion mittels Pfeil und Schnur, die unheilvoll-düstere Festung des Schrecklichen Sven und ein feuriges Finale im ewigen Monstereis, bei dem Wickie endlich erfährt, wo Thors Hammer hängt und das sich in Sachen Spannungsfaktor irgendwo zwischen "Indiana Jones" und Karl Mays "Schatz im Silbersee" bewegt. Und damit lässt sich getrost behaupten: Nummer zwei ist (noch) besser als das Original.

lasso

Quelle: Blickpunkt:Film


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