23. Mai 2012

Sicheres Arbeiten mit dem PC

Die BKA-Mail

04.10.2011, Im Internet sind zurzeit gefälschte E-Mails unterwegs, die angeblich vom Bundeskriminalamt (BKA) stammen. Der Absender der E-Mail ist „abteilung89502@bka.de“, der Betreff lautet „Ermittlungsverfahren Nr. X“ (X steht für eine beliebige sechsstellige Zahl).

Im Text wird mit einer Strafanzeige gegen den Empfänger gedroht verbunden mit der Aufforderung, den Anhang zu öffnen und die Strafanzeige auszudrucken.

Die Mail hat einen Anhang, der ein gefährliches Virus beinhaltet: Im Gegensatz zum „BKA-Virus“ öffnet sich jedoch kein Pop-Up-Fenster sondern der Virus nistet sich auf dem PC ein und verwendet die auf dem PC gespeicherten Adressen aus dem Adressbuch um sich selbst weiter zu verschicken. Dabei werden auch heimlich die persönlichen Daten des PCs ausspioniert.

Das BKA hat mehrfach darüber informiert, dass weder durch das BKA noch durch eine andere Behörde Strafanzeigen via E-Mail versendet werden. Der pc-service krall empfiehlt, auf keinen Fall den Dateianhang zu öffnen, sondern die Mail einschließlich Anhang ungelesen zu löschen. Wenn Sie den Anhang bereits geöffnet haben, sollten Sie Ihren PC unbedingt durch Experten professionell untersuchen und bereinigen lassen.

Ein aktueller Virenschutz auf dem PC sollte selbstverständlich sein, das kann durchaus auch eine lizenzfreie, legale Antiviren-Software sein. Der pc-service bietet die kostengünstige Installation solcher Software als Dienstleistung an.

PC-Service Krall/Foto: dyh
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