"Germanen" wollen siegen
Weingarten greift nach Ringerkrone
12.01.2012, Weingarten - Der SV Germania steht als amtierender Deutscher Meister auch in diesem Jahr erneut im Finale um die Krone im Mannschaftsringen. Nach der knappen 18:21-Niederlage im Hinkampf gegen den KSV Köllerbach in der dm-Arena in der Messe Karlsruhe richten sich nunmehr die Blicke der Ringsportfreunde in Weingarten und darüber hinaus ganz auf den Rückkampf am kommenden Sonntag, 15. Januar, um 15 Uhr in Homburg an der Saar.
Nachdem Weingarten nach der Rückrunde nur auf Platz drei gestanden hatte, räumte es im Viertelfinale ungefährdet die Staffel von Wacker Burghausen aus dem Weg, wobei der türkische Schwergewichtler Taha Akgül beim Rückkampf ein beachtliches Debüt gab.
Die Hoffnung stirbt zuletzt!
Wesentlich schwerer war dann die Aufgabe im Halbfinale, als die Germanen es mit dem vorjährigen Finalisten, der RWG Mömbris-Königshofen, zu tun bekamen. Nachdem die Ringer aus dem Spessart im Hinkampf in der dm-Arena mit 16:21 Punkten die Oberhand gewonnen hatten, drehten die „Germanen“ beim Rückkampf in der Frankenstolz-Halle in Aschaffenburg in einer hochklassigen Begegnung den Spieß um und siegten sensationell mit 13:23 Punkten.
Zur Halbzeit lagen die Gastgeber bereits mit 0:17 Punkten zurück. Wieder einmal war die Strategie von Cheftrainer Frank Heinzelbecker voll aufgegangen, der ganz gezielt auf die Finalkämpfe hin gearbeitet hatte.
Finalkampf
Jetzt hofft man im Lager der „Germanen“, dass sie auch im zweiten Finalkampf das bessere Ende für sich behalten und sich erneut den Titel sichern. Die Hoffnungen gründen sich vor allem darauf, dass die Germania-Staffel durch den Stilartwechsel im Rückkampf noch stärker einzuschätzen ist.
Text: rof / Foto:prf
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