08. Februar 2012

Kleine Blumenkunde:

Der Scharfe Hahnenfuß - auch Butterblume genannt

19.08.2010, Der Scharfe Hahnenfuß ist eine Pflanzenart aus der Familie der Hahnenfußgewächse. In einigen Regionen Deutschlands, sowie hier in Baden, wird sie manchmal auch als Butterblume bezeichnet. Die Pflanzen wachsen auf Wiesen und in Gebüschen auf bevorzugt feuchtem, stickstoffhaltigem Lehmboden. Er ist in nahezu ganz Europa teilweise bis in  2.400 Höhenmetern vertreten.

Bei einem Spaziergang durch die Wiesen Bruchsaler Vororte kann man viele dieser Blüten bewundern, die die Gräser mit ihrer gelben Farbe erfrischen. Die kahle, mehrjährige krautige Pflanze erreicht Wuchshöhen zwischen 30 und 110 cm.
Die leuchtend gelben auch leicht glänzenden Blüten bestehen zumeist aus zwei Mal drei runden goldgelben Nektarblättern und drei aufrechten Kelchblättern. Der Blütendurchmesser beträgt 10 bis 25 mm.
Blütezeit ist von Mai bis Oktober.

Die Pflanzen enthalten Giftstoffe, die stark haut- und schleimhautreizend sowie scharf schmeckend sein können. Daher werden sie von weidenden Tieren wie Rindern gemieden. Auf beweideten Wiesen bleibt die Art daher oft inselartig stehen. Werden große Mengen Hahnenfuß im Gras an Rinder verfüttert, kann es bei diesen zu Vergiftungen kommen. Im Heu dagegen ist durch den Trocknungsvorgang der giftige und scharf schmeckende Stoff verloren gegangen.

Zu den Vergiftungserscheinungen beim Menschen, die nach dem Verzehr dieser Pflanze auftreten, zählen Magenschmerzen, Durchfall und Krämpfe.


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