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UNESCO-Welterbe

Dom zu Speyer

Dom zu Speyer

jr/LM-Archiv

Kurzer historischer Abriss

Etwa um 1020 nahm Konrad II. den Bau in Angriff, mit dem Ziel, die größte Kirche seiner Epoche zu errichten. Mit dem riesigen Gebäude wollte der Kaiser in seinen Machtanspruch gegenüber dem Papsttum demonstrieren. Zwischen 1024 und 1030 wurde mit dem Bau begonnen.
1061 wurde der Dom nach über 30 Jahren Bauzeit geweiht.
In den 1080er Jahren veranlasste König Heinrich IV. Umbauten und Erweiterungen am Dom. Hierdurch sollte das Gebäude noch prächtiger werden.
Im Pfälzischen Erbfolgekrieg wurde der Dom 1689 zerstört.
1806 sollte das Bauwerk abgerissen und als Steinbruch verwendet werden. Der Mainzer Bischof konnte das jedoch verhindern.
1925 wurde der Dom zur Päpstlichen Basilika erhoben.
1981 nahm die UNESCO den Kaiserdom in die Liste der Weltkulturerbe auf.
Im Jahr 1996 wurde damit begonnen, den Kaiserdom grundlegend zu restaurieren.

Ruhestätte von Kaisern und Königen

Die Gräber von acht deutschen Kaisern und Königen, vier Königinnen und mehreren Bischöfen sind in der Krypta zu finden. Sie wurde 1041 geweiht und bildet den ältesten Bauteil des Doms. Die Grabstellen, die ursprünglich im Mittelschiff lagen, wurden im Zuge von Umbaumaßnahmen zwischen 1900 und 1906 in die Krypta verlegt.

Kaisersaal

Im Kaisersaal sind neun Fresken Johann von Schraudolphs zu besichtigen. Sie waren im Rahmen der Domrestaurierung ab 1957 aus dem Dom entfernt worden, um den romanischen Ursprung des Doms wieder stärker zu betonen.

Aussichtsplattform

304 Stufen führen die Besucher auf der Westseite des Domes bis zur Aussichtsplattform in rund 60 Metern Höhe. Der Aufstieg wird mit einem beeindruckenden Rundblick über Speyer, den Rhein, die Vorderpfalz und die rechtsrheinische Kurpfalz belohnt.

Virtueller Rundgang

Der Kaiserdom kann auch virtuell besichtigt werden.

Dom zu Speyer

Markus Berg/pixelio.de

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