Merken

Staufischer Wachturm der Pfalz Wimpfen

Roter Turm Bad Wimpfen

Stadt Bad Wimpfen

Stadt Bad Wimpfen

Von der ehemals größten staufischen Burganlage nördlich der Alpen ist noch viel zu sehen wie das Steinhaus, die Pfalzarkaden des ehemaligen Palastes, die Pfalzkapelle, das Hohenstaufentor, der Blaue Turm und der Rote Turm. Letztere war einst der östliche Eckpfeiler der Kaiserpfalz. Betrachtet man ihn genau, erkennt man drei Bauperioden und zwar die untere aus Sandstein-Buckelquadern, die zweite aus Tuffstein und die dritte aus einfachem Kalksteinmauerwerk. Die luxuriös gestaltete Turmstube, mit einem wohlgeformten romanischen Kamin und einem Aborterker lassen vermuten, dass der Turm als Refugium der Burg herren gedacht war. Wenn die Burg belagert oder zum Teil schon eingenommen war, dann sollte dieser Eckpfeiler als letzte Zufluchtsstätte der Kaisers dienen. Im Keller des Turms wurde der Zugang zu einem unterirdischen Gang gefunden, dessen weiterer Verlauf jedoch nicht bekannt ist und zugeschüttet ist. Heute befindet sich im ehemals staufischen Wehrturm eine ständige Ausstellung einer Wachstube um 1200, mit Rittern, Waffen, Keramik u. v. m. Jedes Jahr im Mai gibt es einen Aktionstag am Roten Turm mit mittelalterlichem Leben sowie am letzten Augustwochenende den Zunftmarkt mit mittelalterlichem Handwerkermarkt.

Burgenstraße im Südwesten - Eine Reise in die Vergangenheit