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Einer Inschrift zufolge, die auf das Jahr 1503 verweist, einst Totenkapelle (Beinhaus), begannen 1745 Arbeiten zum Umbau der Kapelle und im Jahr 1763 wurde der St. Johannes Nepomuk Altar aus der Vorkirche von St. Maria im Chor der Kapelle aufgestellt. Dieser Altar mit einer Figur des böhmischen Priesters, Brückenheiligen und Schutzpatron der Beichtväter, Johannes Nepomuk, gab dann auch der Kapelle den Namen.
Rechts neben dem Chor schmückt ein Renaissancealtärchen mit dem Gnadenbild der Mutter Gottes von Kappelwindeck die kleine Kapelle. Die gestickte Kleidung der Mutter Gottes stammt aus dem Kloster Gengenbach.
Viele Menschen sind im Laufe der Jahrhunderte mit ihren Anliegen hier hergekommen.
Martin Drathschmidt
Innenansicht der Nepomuk-Kapelle im Kirchhof.
Aus der Vorgängerkirche von St. Maria kann man Kanzelbüsten betrachten und links neben dem Chor eine Prozessionsfigur des heiligen Aloisius. Die stille und geborgene Atmosphäre des Raumes lädt auch heute noch zum Verweilen und Gebet ein.
Außen verdeutlichen die erhaltenen Grabdenkmäler, dass die Kapelle für die Gemeinde auch ein Ort ihrer Geschichte ist. Ebenso sehenswert ist das von einem offenen Giebel überdachte Barockkreuz an der Außen-Fassade.
Martin Drathschmidt
Das Barockkreuz an der Außenfassade der Kapelle.
Die Kapelle wird insbesondere in den Sommermonaten genutzt: so z. B. für das monatliche Abendgebet der Pfarrei, zum Rosenkranzgebet, Maiandachten, Tauffeiern und Schülergottesdiensten.
Die barocke Pfarrkirche St. Maria und der Kirchhof mit der St. Johannes-Nepomuk Kapelle bilden einen besonderen Anziehungspunkt.
So verwundert es nicht, dass der Kirchplatz zum Ausgangspunkt zahlreicher sommerlicher Wanderungen und Ausflüge geworden ist.
Silke Koelmel
Die Kapelle ist für die Gemeinde auch ein Ort ihrer Geschichte.
Quelle für geschichtliche Daten: Michael Rumpf, Bach’sche Grabkapelle und St. Johannes Nepomuk Kapelle in Bühl-Kappelwindeck, Sonderdruck aus: Bühler Heimatgeschichte Nr. 17/2004