Zu Gehör gebracht werden Benjamin Britten // Simple Symphony, Loris Tjeknavorian // Konzert für Violine und Orchester Nr. 1, Edvard Grieg // "Aus Holbergs Zeit". Suite im alten Stil für Streicher op. 40, Samuel Barber // Adagio for strings und Wojciech Kilar // Orawa.

Mit Sebastian Bohren // Violine und Emmanuel Tjeknavorian // Leitung.

Sein Studium am Londoner Royal College of Music schloss Benjamin Britten unter anderem mit der Komposition "Simple Symphony" ab. Die nur scheinbar einfache Struktur dieser Musik hat die Musikwissenschaft interpretiert als Brittens Abschied von seiner "musikalischen Kindheit". Von tiefer Melancholie erfüllt ist das "Adagio for Strings" des amerikanischen Komponisten Samuel Barber. Ursprünglich ist es der langsame Satz des Streichquartetts op. 11. Seine alles überstrahlende Popularität missfiel Barber – allerdings vergeblich: Bis heute ist das Adagio nicht nur in den USA die populärste "Beerdigungsmusik". Für das Gegenteil, nämlich Aufbruch, Bewegung und Energie steht das Streicherstück "Orawa" aus der Feder des Polen Wojciech Kilar. Den größten internationalen Erfolg verbuchte Kilar mit seiner Filmmusik für Roman Polanskis Oscar-prämierten Kinofilm "Der Pianist". Gleich doppelt retrospektiv erscheint Edvard Griegs Holberg-Suite op. 40: Zum einen durch den Bezug auf barocke Satzmuster, zum anderen durch den Widmungsträger Ludvig Holberg, bedeutender Dichter und Schriftsteller Norwegens, zu dessen 200. Geburtstag Grieg eines seiner populärsten Werke komponiert hat. Im Zentrum des von Emmanuel Tjeknavorian geleiteten Programms steht allerdings das folkloristisch inspirierte Violinkonzert seines Vaters Loris, 1937 als armenisches Flüchtlingskind im Iran geboren, heute in Wien ansässig und sowohl als Komponist wie als Dirigent erfolgreich tätig.

Tickets unter www.reservix.de

 

Termine

Momentan sind leider keine Termine bekannt.