Der Brauch der Winteraustreibung findet alljährlich am dritten Sonntag nach Aschermittwoch statt. Ein Junge der siebten bis neunten Klasse steckt in dem drei Meter hohen Butz. Am späten Vormittag wird damit begonnen, den Jungen in das stehende Stroh einzubinden. Zuletzt wird der Schopf aufgesetzt, der den Kopf umschließt und bis zur Körpermitte reicht. Der Butz ist mit selbstgemachten bunten Papierrosen geschmückt. Hinten hängt ein Strohzopf herab, der in einer Papierschlaufe endet. Beim Umzug durch den Ort wird der Träger des Butzes von zwei Kameraden geführt, um sie herum acht bis zehn Mädchen, die Papierrosen verteilen und Buben mit Henkelkörben im Arm. "Ar (Eier) raus, der Butz ist haus!" schreit immer wieder die Schar der Schulkinder, und die Sammler holen die Eier, die unter den Haustüren, Fenstersimsen usw. zum Abholen bereit stehen. Der Zug geht durch die ganze Ortschaft und endet an der Jagstbrücke; dort wird der Junge ausgewickelt, das Stroh, und somit der Winter, verbrannt.

Termine

  • Sonntag, 24.03.2019
    13.30 Uhr

Veranstalter: Ortschaftsverwaltung und Vereine Zaisenhausen

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