Die Arbeit der Zeit ist ein melancholischer Akt. In seinen Kohlezeichnungen und Fotografien zeigt Riederer, was mit den Dingen geschieht, wenn sie sich selbst überlassen bleiben. Die Überreste, die Ruinen und Wracks, enthalten nicht nur ihre eigene Vergangenheit, sie sind universal im Prozess ihres Verfallens. In den Zeichnungen betont Riederer die Konstruktion der Gegenstände, zeigt das Zusammengestzte und lässt Platz für seine Phantasie und die des Betrachters.
Wie ein Fossil lag das in seine Teile zerlegte Flugzeug, das Hugo Hübner 1912/ 1913 konstruiert und gebaut hatte, unter einer dicken Staubschickt auf dem Dachboden der heutigen Alten Mälzerei in Mosbach. Riederer fotografierte es. Festgehalten sind magische Momente, Momente, die zwischen Sein und Schein changieren, die Möglichkeiten bergen und über sich hinausweisen.

www.manfred-riederer.de

Im Alten Schlachthaus Mosbach, Unterm Haubenstein, Mosbach (Gartenschaugelände)

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