Die Zauberflöte ist eines von Mozarts letzten Werken - sie gilt als Meisterwerk und wird sehr häufig aufgeführt.

Es gibt ein Kaleidoskop an Meinungen, was sie eigentlich bedeutet, ein wenig so wie Stanley Kubricks Odysee 2001: Ist sie ein Stück für Kinder und/oder Erwachsene, zunkunftsweisend und weise, eine Freimaureroper, Kritik an der Kirche und Autoritäten wie den Freimaurern, ist sie misogyn und rassistisch oder ein wenig von alledem? Und ist sie einfach nur so beliebt, weil Papageno so viel Spaß macht und irgendwie, wenn man genauer hinschaut, mehr zu singen hat als der vermeintliche Held Tamino? Das wäre dann wieder so ein weiterer Scherz, den sich Mozart erlaubt, ähnlich wie beiden ehrwürdigen Priester, die „Tod und Verzweiflung war sein Lohn“ dem Libretto zufolge singen müssen und von Mozart eine tänzerisch leichte Melodie dazugeschrieben bekommen. Satire im 18. Jahrhundert. Vielleicht sind es aber auch die "Schlager" wie die Rachearie der Königin der Nacht, die Mozart bestimmt genau so komponiert hat wie im Film "Amadeus".

Opera Classica kommt mit dem Ex-Wahl-Philippsburger Adam Szmidt - der dirigiert. Möglicherweise entdecken die Gäste auch den einen oder anderen bekannten Protagonisten im Chor oder Orchester - denn Schulen, Musikschulen und Amateursänger wirken auch mit.

Kartenvorverkauf

Karten gibt es auf der Homepage www.operaclassica.de.

Termine

  • Freitag, 28.06.2019 um 19:00 Uhr