Aufführung im JES. Eine junge Frau als Nachtwächterin in einer Verpackungsfabrik: auf der Suche nach einem Wolf, der gesichtet worden ist, aber mehr noch auf der Suche nach sich selbst. Was ist der Kern ihrer und unserer Selbst, den es zu entdecken und zu schützen gilt?

Eine junge Frau als Nachtwächterin in einer Verpackungsfabrik, die kurz davorsteht, endgültig stillgelegt zu werden. Die übrige Belegschaft ist zusammengeschrumpft auf wenige Männer: den seltsam teilnahmslosen Besitzer, den Nachtwächter‐Kollegen Clemens, Lose, der einst einen Mann von Himmel hat fallen sehen, den Koch, der meint, einen Wolf auf dem Gelände entdeckt zu haben. Abend für Abend dreht die junge Frau in dieser ebenso rätselhaften wie morbiden Umgebung ihre Runden, auf der Suche nach dem Wolf, aber mehr noch auf der Suche nach sich selbst. Was ist der Kern, den es zu entdecken und zu schützen gilt?

„Hier ist noch alles möglich“ ist der mehrfach ausgezeichnete Debüt‐Roman der Schweizer Literatin Gianna Molinari. Ihn hat sich Julia Skof als Vorlage ausgesucht für ihre erste Regie‐Arbeit am JES. Sie untersucht in ihren Inszenierungen die Entstehung von Bildern – die, die wir sehen, und über die wir sprechen, ebenso wie denen in unserem Kopf.

Julia Skof studierte Philosophie und Soziologie an der Universität Basel und Regie an der Zürcher Hochschule der Künste. Ihre Abschlussarbeit „Antigone“ wurde an das Körber Studio für Junge Regie ans Thalia Theater in Hamburg eingeladen und erreichte die Shortlist.

Diese Veranstaltung ist besonders geeignet für Jugendliche und Kinder ab 14 Jahren.

Termine

  • Samstag, 26.11.2022 um 19:00 Uhr