Ein ungewöhnlicher Abend in ungewöhnlicher Besetzung. Zwei Musiker des Mannheimer Nationaltheaters, die Mezzosopranistin Susanne Scheffel und der 1. Solobratscher Julien Heichelbech begeben sich gemeinsam mit Pianist Alexander Fleischer auf die Suche nach den existenziellen Fragen des Lebens mit einem spannenden, intensiven und berührenden Programm, das auch eine Uraufführung des in Bochum lebenden Komponisten Stefan Heucke (*1959) bereithält. Zum 250. Geburtstag des große Dichters Friedrich Hölderlin vertonte Heucke dessen Poem "Der Mensch" für die Besetzung Viola, Stimme und Klavier.

In gleicher Besetzung erklingen romantisch-klangvolle Lieder von Charles Loeffler, der deutsch-stämmige US-Amerikaner orientierte sich kompositorisch an Claude Debussy und César Franck und verwendete in seinen kammermusikalischen Werken oft ungewöhnliche Besetzungen. Da er selbst Bratschist war, reizte er die Möglichkeiten dieses wunderbaren, warmen Instruments gern aus.

Die Viola-Sonate (1919) von Rebecca Clarke gilt heute als Standard-Werk für dieses Instrument. Die Komponistin war selbst als Viola-Solistin aktiv und komponierte viel für dieses Instrument. Ein schwelgerischer, emotionaler, rhythmisch-komplexer Stil begeistert Interpreten und Hörer bis heute.

Mit Gustav Mahlers "Kindertotenliedern" (1901-04), wird das Konzert mit einem Meisterwerk abgerundet, das in seiner Schlichtheit und gleichzeitigen Intensität eines der schmerzlichsten Erlebnisse thematisiert, die MENSCHen erleben können. Der Dichter Friedrich Rückert schrieb nach dem Tod zweier seiner sechs Kinder über 400 Kindertotengedichte. Daraus wählte Mahler fünf Texte aus und versucht letztlich mit der Musik den Trost durch die Liebe herbeizuführen. Ein großer Kammermusik-Abend, der berühren wird.

Kartenreservierung: Tel. 0157 82522443 oder info@kulturfoerderverein-hirschberg.de

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