Mit einer mehr als vier Jahrzehnte andauernden Karriere haben sich Kansas als eine der Classic Rock Ikonen der USA etabliert. Die Rockballade „Dust in the Wind“ war auch in Deutschland sehr erfolgreich. Im Herbst kommen Kansas nach Europa und sind auch in der Harmonie in Heilbronn zu erleben.

Progressiver Hard Rock

Aufmerksamkeit erregten Kansas Mitte der 70er mit progressivem Hard Rock, der sich vor allem dadurch auszeichnete, dass das dominierende Instrument im Vordergrund weder Gitarre, noch ein Tasteninstrument war, sondern die Violine. Robby Steinhardt verwandelte die Rockband mit dem „klassischen“ Instrument zu einer Art Jethro Tull mit Geige - allerdings deutlich härter und progressiver und kaum mit folkigen Einschlägen. Steve Walsh (Keys) und Kerry Livgren (Git) waren die musikalischen Hexenmeister der Band, die für die ausgefeilten Kompositionen sorgten und sich auf ihren Instrumenten dem fiedelnden Frontmann mehr als gleichwertig zeigten.

Dust in the Wind

Der Song „Dust in the Wind“ (aus dem 77er-Album „Point of Know Return“) wurde zum Evergreen und „Carry On Wayward Son“ zählt noch heute zu den meistgespielten Titeln im amerikanischen Classic Rock Radio. Die dazugehörigen Alben, „Point of Know Return“ und „Leftover“, erhielten mehrfach Platin. Insgesamt verkaufte die Band mehr als 15 Millionen Tonträger.

Runderneuerte Mannschaft

Der Rückzug von Hauptsongwriter Livgren sowie der Ausstieg von Steve Walsh 2014 führt überraschend nicht zum Exitus, sondern dazu, mit runderneuerter Mannschaft neues Material in Angriff zu nehmen. Hierzu verstärken sich die Gründungsmitglieder Phil Ehart und Rich Williams mit Sänger Ronnie Platt, Keyboarder David Manion und Gitarrist/Produzent Zak Rizvi und veröffentlichen 2016 "The Prelude Implicit". Ein Neuanfang, der seine Wurzeln nicht außer acht lässt und Lust auf weitere Taten der neuen Besetzung macht.

Neue Songs

16 Jahre mussten Fans sich gedulden, um neben den zahlreichen Live-Aktivitäten mit „The Prelude Impicit“ endlich einmal neue Songs von ihren Lieblingen zu hören. Das Album startet furios mit zwei kürzeren Tracks, die die Mainstreamtauglichkeit der Band unter Beweis stellen. Dabei weiß vor allem "Visibility Zero" zu überzeugen, mit einen gnadenlosen guten Refrain, vertrackten Passagen sowie dem Violinisten Ragsdale in Höchstform.

Weitere Infos unter www.provinztour.de

Termine

  • Donnerstag, 05.11.2020 um 20:00 Uhr