Fünf Romane lang folgte Patrick Deville den Spuren von Forschungsreisenden und Entdeckern, Abenteurern und Revolutionären, Schriftstellern und Hasardeuren rings um den Äquator.

In "Taba-Taba" verweilt der große Reisende in seinem Mutterland. Er rollt die Geschichte seiner eigenen Familie auf, beginnend mit dem Jahr 1862, in dem die Urgroßmutter als Vierjährige aus Ägypten nach Frankreich kommt. Mit viel Liebe zum Detail spürt der Autor den Wechselwirkungen zwischen persönlicher und politischer Geschichte nach und fächert vor den Augen des Lesers ein groß angelegtes historisches Panorama auf, das bis in die Gegenwart führt.

Patrick Deville leitet das Maison des Ecrivains Etrangers et Traducteurs (MEET) in Saint Nazaire. Sein Werk wurde in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Deutsch-Französischen Kulturkreises e.V. (dfk).

Termine

  • Dienstag, 24.09.2019 um 19:00 Uhr

Veranstalter: Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte