Eine Recherche über das Hören und die Wahrnehmung von Oper. Von Johannes Müller und Philine Rinnert mit Ruben Nachtergael.

Richard Wagners „Tristan und Isolde“ endet mit einer geradezu ikonographischen Todesszene: Mit ihrem Schlussgesang Mild und leise löst sich die Titelheldin vom Leben und flutet das Publikum zugleich mit extremen Emotionen. Johannes Müller und Philine Rinnert machen Isoldes Liebestod zum Gegenstand einer akribischen Untersuchung darüber, wie Musik auf Körper und Geist einwirkt.

Nachdem sie als Orpheus Institut in Stuttgart die Gesangsstimme unter die Lupe genommen haben, analysieren sie in Zusammenarbeit mit der Universität von Gent das Hören und die Wahrnehmung von Musik. Die Sänger*innen und Performer*innen Elisa Soster, Hauke Heumann und Shlomi Moto Wagner präsentieren die Ergebnisse dieser opernarchäologischen Forschungsreise in einer immersiven Performance für alle Sinne, die nach ihrer Premiere an der Oper Gent im Januar dieses Jahres nun in Stuttgart zu erleben sein wird.

Gefördert im Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes

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