Ein Spiel mit Göttern und Menschen.
Oper in einem Vorspiel und drei Akten von Hans Gál

Ein Augenblick der Unachtsamkeit bringt den armen Kuli Yang in arge Bedrängnis. Während eines verbotenen Blicks auf Li, die Gattin des Mandarins, wird ihm die Ente gestohlen, die er bei Hofe abzuliefern hat. Yang droht die Todesstrafe, da gehen die Götter dazwischen und vertauschen die Häupter von Kuli und Mandarin. Dergestalt gelingt es Yang, sein Leben zu retten, die Liebe Lis zu genießen und restriktive Gesetze aufzuheben. Aber als er auch noch die Götter abschaffen will, wird es denen zu bunt! Sie heben den Tausch auf, dennoch wird nichts mehr so sein, wie es vorher war. Und wo ist eigentlich die Ente abgeblieben?

Mit der »heiligen Ente«, am 29. April 1923 am Städtischen Theater Düsseldorf uraufgeführt, konnte der Österreicher Hans Gál einen Sensationserfolg feiern. Doch nach Gáls Vertreibung durch die Nationalsozialisten geriet die Oper in Vergessenheit. Nach einer Fassung für Kinder (Köln, 2007) und einer Produktion für Klavier und Ensemble (Berlin, 2012) wird »Die heilige Ente« nun am Theater und Orchester Heidelberg zum ersten Mal seit 1933 wieder als großes Bühnenwerk in Erscheinung treten, inszeniert von der jungen Regisseurin Sonja Trebes, die unter anderem am Staatstheater Kassel, dem Musiktheater im Revier Gelsenkirchen und dem Theater Osnabrück arbeitete. Die musikalische Leitung dieser Opernausgrabung liegt in den Händen des stellvertretenden Generalmusikdirektors Dietger Holm.

Karten finden Sie auf der Homepage.

Termine

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Veranstalter: Theater und Orchester Heidelberg