In Baden-Badener Tradition: Gergiev dirigiert Wagner

Wagners „Tristan und Isolde“ ist eine der wichtigsten Opern der Musikgeschichte. Im Liebesduett „O sink hernieder, Nacht der Liebe“ hat Richard Wagner den Stillstand der Zeit komponiert. Dieses Duett bildet das Zentrum des zweiten Aktes, der heute vollständig aufgeführt wird – neben Musik aus „Le Martyre de Saint Sébastien“ von Claude Debussy, mit der der französische Komponist auf Wagners Musik reagierte. Valery Gergiev, der im Festspielhaus so etwas wie seine eigene Wagner-Tradition einführte, hat die schwierige Tristan-Partie dem österreichischen Helden-Tenor Andreas Schager anvertraut. Der Sänger tritt regelmäßig in Bayreuth auf und hat in Baden-Baden unter Gergiev bereits den Siegmund gesungen. Die österreichische Sopranistin Martina Serafin gibt mit der Isolde ihr Baden-Baden-Debüt.

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Veranstalter: Festspielhaus und Festspiele Baden-Baden gGmbH