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Kreisforstamt informiert

Beim Brennholzmachen die Sicherheitsregeln beachten

Brennholz im Wald

Kreisforstamt / Ulrike Klumpp

Die Brennholzsaison im Wald hat begonnen.

Im Wald ist gerade sehr viel los: Fahrzeuge mit Anhängern, das Brummen von Motorsägen und fleißige Ofenbesitzer beim Holzspalten allerorts. Der Ausgang des Winters ist traditionell der Höhepunkt der Brennholzsaison in unseren Wäl-dern. Damit alle, die Holz machen, wieder gesund nach Hause kommen, weist Kreisforstamtsleiter Manfred Robens auf die wichtigsten Regeln zur sicheren Waldarbeit hin: „Beim Brennholzmachen ist der sichere Umgang mit der Motorsäge und weitere Kenntnisse über die Unfallverhütungsvorschriften unerlässlich“. Der entsprechende Nachweis über einen sogenannten ‚Motorsägenschein‘ ist im Rhein-Neckar-Kreis Voraussetzung für die Vergabe von Brennholz. Im Stützpunkt Schwarzach sowie bei privaten Anbietern werden Kurse angeboten, die die nötigen Voraussetzungen erfüllen. Genauso wichtig wie die Kenntnisse ist die richtige Ausrüstung: „Schnittschutzhose, Gehör- und Gesichtsschutz sind absolute Pflicht“, betont Robens.

Unfall

Für den Fall, dass doch ein Unfall eintritt, ist es unerlässlich, dass jemand der verunfallten Person hilft und den Rettungsdienst alarmiert. „Arbeiten mit der Mo-torsäge dürfen deshalb niemals allein durchgeführt werden – auch nicht in Corona-Zeiten!“, erklärt Kreisforstamtsleiter Manfred Robens. „Auch unsere Forstwirte arbeiten nie allein. Und was für die Profis gilt, sollten weniger erfah-rene Brennholzmacher selbstverständlich erst recht beherzigen.“ Er appelliert dabei auch an die Familienangehörigen: „Gehen Sie mit zum Brennholzmachen – so sorgen Sie für Sicherheit bei der gefährlichen Arbeit mit der Motorsäge“.

Wald schonen

Neben der eigenen Gesundheit sollte aber auch der Wald nicht unter der Arbeit leiden: Die Waldflächen dürfen deshalb nur auf den markierten Rückegassen mit Maschinen befahren werden, informiert das Kreisforstamt. Außerdem muss die Verwendung von biologisch abbaubarem Kettenschmieröl ebenso gewährleistet sein, wie die Betankung der Motorsäge mit Sonderkraftstoff, der im Fachhandel erhältlich ist. Bei Verstößen gegen die Arbeitssicherheitsregeln drohen die Einstellung der Arbeit und der Ausschluss von der Holzvergabe, so die Behörde.