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Regierungspräsidium Karlsruhe

Beschilderung in Naturschutzgebieten wird aktualisiert

Beschilderung

RP Karlsruhe

Der Landschaftspflegetrupp des Regierungspräsidiums beim Beschildern eines Naturschutzgebiets mit dem Naturschutzgebietsschild

Frische Luft tanken und die Natur genießen ist unter der Woche und besonders an den Wochenenden eine wichtige und schöne Freizeitaktivität. Gerade in den letzten Wochen hat die Bedeutung der freien Natur zugenommen, da öffentliche Plätze, Gärten und Parks geschlossen waren oder sind. Ob als Familienausflug oder einzelner Sportler: Naturschutzgebiete sind im gesamten Regierungsbezirk Karlsruhe beliebte und lohnenswerte Ziele. Für Naturliebhaber, Spaziergänger und Fahrradfahrer heißt es im Naturschutzgebiet aber: Rücksicht nehmen! Denn im Naturschutzgebiet hat die Natur Vorrang. Erholungssuchende müssen daher auf den befestigten Wegen bleiben und jede Störung der Tier- und Pflanzenwelt vermeiden; Hunde müssen stets angeleint werden.

Beschilderung

Um ein Naturschutzgebiet vor Ort zu erkennen, sind diese Gebiete mit Schildern gekennzeichnet. Das charakteristische dreieckige Naturschutzgebietsschild mit einer grünen Umrandung ist das allgemein gültige Erkennungszeichen an den Wegen. Der Landschaftspflegetrupp des Naturschutzreferates am Regierungspräsidium Karlsruhe hat dieser Tage wieder zahlreiche Schilder erneuert und in vielen Gebieten zusätzlich Informationstafeln aufgestellt.

229 Naturschutzgebiete

„Naturschutzgebiete schützen heißt Artenvielfalt erhalten! Im gesamten Regierungsbezirk Karlsruhe gibt es aktuell 229 Naturschutzgebiete mit knapp drei Prozent der Fläche des Regierungsbezirks. Auf dieser vergleichsweise kleinen Fläche finden zahlreiche seltene Tiere und Pflanzen ihren Lebensraum“, erläutert Referatsleiter Daniel Raddatz. Viele Arten sind empfindlich und auf ungestörte Rückzugsflächen angewiesen.

Handy-App

Wo genau die Naturschutzgebiete liegen, kann man zum Beispiel mit der Handy-App „Meine Umwelt“ des Landes Baden-Württemberg herausfinden. Die App zeigt, bei entsprechender Freigabe durch den Nutzer, den Standort im Gelände an und beinhaltet viele weitere Hintergrundinformationen zum ausgewählten Na-turschutzgebiet. Im Themenbereich „Erleben“ finden Nutzer die Grenzen der Schutzgebiete, Wanderrouten außerhalb der Schutzgebiete sowie Vorschläge für Lehrpfade und sehenswerte Punkte. So ist es möglich auch außerhalb von Na-turschutzgebieten einen Picknickplatz zu finden oder festzustellen, wo man mit Kindern ohne Einschränkung die Natur zu erkunden kann. Das Interesse an der Natur direkt vor der Haustür ist die Grundlage für den Schutz der heimischen Tiere und Pflanzen. Denn nur was man kennt, kann man schützen.