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Zahl täglicher Besucher hat abgenommen

Bilanz des diesjährigen Mittagstischs

Die christlichen Gemeindevertreter Weinheims blickten positiv auf den 20. Mittagstisch zurück.

jb

Die christlichen Gemeindevertreter blickten positiv auf den 20. Mittagstisch zurück.

Insgesamt sieben Wochen, jeweils Montag bis Freitag, waren die sieben christlichen Gemeinden des Konfessionsbund im Zeitraum vom 7. Januar bis 23. Februar Gastgeber der Solidaritätsaktion. An diesen Tagen boten sie warme Mahlzeiten, herzliche Gespräche und Hilfe für Besuchende in Not an. Die Koordinatorinnen des Weinheimer Mittagstisch, Gertrud Oswald und Christine Gassmann, baten die Vertretungen der Gemeinden kürzlich zur Nachbesprechung.
„Dieses Jahr wurden insgesamt 4.718 Portionen Essen von ehrenamtliche Helferinnen und Helfern verteilt, davon 2.842 als Erstportion“, nannte Christine Gassmann die diesjährigen Zahlen. Sie sagte auch, dass weniger Personen das Angebot wahrgenommen haben. Waren es im Vorjahr noch durchschnittlich über 100, zählten die Gemeinden 2019 nur noch etwa 80 Besucher pro Tag. Im Gegensatz dazu sei die Menge an Zweitportionen gestiegen. Diese hätten als Nachschlag vor Ort verspeist oder in selbst mitgebrachten Behältnissen mitgenommen werden können. Außerdem fanden 2.791 Proviant-Pakete in den Besuchern dankbare neue Besitzer. Alle Speisen und Getränke waren grundsätzlich kostenlos. Wer mochte, konnte dennoch im Rahmen individueller Möglichkeiten den Einsatz der Helfenden mit einem kleinen Beitrag honorieren. Der Erlös von 437,69 Euro kommt wie vergangenes Jahr dem Seniorenfonds Neckar Bergstraße zugute.

Die Zukunft braucht Nachwuchs

Festes Fundament und gleichzeitig pulsierender Antrieb der Aktion bildete auch dieses Jahr die Schar an Helfenden. Geld- und Sachspenden privater und gewerblicher Unterstützender leisteten die Grundlage, um die Aktion zu ermöglichen.Viel Herz und Engagement in der Durchführung bewiesen zudem 180 aktiv Helfende der sieben Gemeinden. Ihnen allen gebühre der Dank, führte Gassmann aus.
Damit zusammen hängt aber auch ein ernstes Thema im Kreise der Gemeindevertreter während der Bilanzierung der diesjährigen Aktion. „Es sind vor allem langjährige Helferinnen und Helfer und Angehöriger der älteren Generation, die die Aktion mitgetragen haben“, heißt es unisono. Die Durchführung oblag den Gemeinden selbst und sei jeweils harmonisch und gut organsiert verlaufen. Zu verdanken sei dies dem außergewöhnlichen Einsatz der vielen rüstigen Rentner. Trotz deren Engagement fehle Entlastung, besonders mit Blick auf die Zukunft.
Dem Angebot fiel das indes nicht zur Last. Täglich ca. drei Stunden öffneten die Gemeinden ihre Türen. Ab 10 Uhr morgens konnten Besuchende bei Kaffee und einem zweiten Frühstück Geselligkeit erfahren, singen, spielen, Zeitung lesen oder in einer reichen Auswahl an gebrauchter Kleidung, Bücher und Haushaltswaren stöbern.
Desweiteren gab es an zwei Terminen die Möglichkeit, sich einen sauberen Haarschnitt zuzulegen oder dieses Jahr erstmals zur Fußpflege zu gehen. Auch in der Zwischenzeit legt die Aktion keine Pause ein. „Die Vorplanung für 2020 läuft bereits, der Druck einer neuen Fahne wurde in Auftrag gegeben und geplant ist ein Sommerfest für alle Helfenden und Besucher am 11. Juli im Pfarrgarten der Weststadt,“ teilten die Organisatorinnen mit. So wird die Wartezeit verkürzt - bis nächstes Jahr, wenn der Mittagstisch ab 13. Januar wieder stattfindet.