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WM-Kampf am Samstag

Boxer Feigenbutz: "Ich bin bereit!"

Jürgen Lutz, Präsident des Boxverbandes GBU, hält den begehrten Gürtel.

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Jürgen Lutz, Präsident des Boxverbandes GBU, hält den begehrten Gürtel, um den Vincent Feigenbutz (links daneben) und Przemyslaw Opalach (rechts daneben) am Samstag kämpfen.

Sein Manager Rainer Gottwald rechnet mit bis zu 8 Millionen Zuschauern, da neben Sport 1 auch ein Sender aus Großbritannien, dem Mutterland des Boxens, überträgt. Des Weiteren sind noch einzelne Tickets für Fans und Interessierte erhältlich, die ab 18.30 Uhr live in der Ufgauhalle in Rheinstetten (bei Karlsruhe) dabei sein wollen. Feigenbutz fühlt sich gut: „Ich freue mich über jeden einzelnen, der kommt oder im Fernsehen zuschaut – ich bin bereit!“. Für den Karlsruher wird es ein Heimspiel, das er für sich nutzen will. Sein Trainer Zoltan Lunca muss seinen 23-jährigen Schützling nicht extra motivieren: „Er ist ein verrückter Hund, lässt mich nicht schlafen. Er kennt nur trainieren!“

Feigenbutz‘ Boxkarriere begann mit 17 Jahren, als er in Polen der Aufbaugegner für die Nachwuchshoffnung Maciej Miszkin sein sollte - doch es kam anders: Er gewann durch K.o. in der vierten Runde, sein Gegner war bis dahin mit 15 Siegen und 0 Niederlagen die polnische Nummer 1 im Mittelschwergewicht (zudem war Vincent drei Kilo leichter). Die Überraschung war perfekt, wurde allerdings einem glücklichen Zufall zugeschrieben. So trat er bald darauf gegen die damals ebenfalls ungeschlagene polnische Nr. 1 im Supermittelgewicht, Andrzej Soldra (9-0-1), an und schlug diesen bereits in der ersten Runde K.o.! Seitdem ist Feigenbutz in Polen bekannt und beliebt. Sein Gegner am Samstag ist Polens derzeitige Nummer 1 im Supermittelgewicht: Przemyslaw Opalach, der noch nie K.o. gegangen ist. Der 32-Jährige wohnte acht Jahre in Köln, zog mit 24 der Liebe wegen zurück in sein Heimatland, ist verheiratet und Vater eines Kindes. Auf Vincent sei er eingestellt: „Ich bin sehr gut vorbereitet“.

Selbst Trainer-Legende Ulli Wegner gab sich bei der Präsentation der Boxer am Donnerstag im Sportpark Malsch (Landkreis Karlsruhe) die Ehre und drückt Vincent Feigenbutz die Daumen: „Er wird sehr wahrscheinlich den Titel holen. Der Junge hat eine große Perspektive und mit Lunca einen guten Trainer. Er ist bei der Sache, ist ehrgeizig, bringt genügend Talent mit und hat genaue Zielsetzungen. Ich fieber mit ihm immer mit, weil er von Hause aus ein netter Junge ist. Ich ziehe meinen Hut vor dem, was sich hier in Karlsruhe bewegt. Hier prägt ihn sein Umfeld und hier bekommt er die nötige Unterstützung seiner Familie, die er auch braucht.“