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Evangelische Kirchengemeinde Hockenheim

Das Gemeindeleben startet wieder

Tot und begraben? Nein, das war das Gemeindeleben nicht. Die Coronapandemie hat zwar vieles, aber auch nicht alles zum Erliegen gebracht. Klar, besonders die Angebote, wo Kaffee und Kuchen, Geselligkeit und Nähe unbedingt dazu gehören, konnten nicht stattfinden.

Nun zeichnet sich aber ab, dass die einschränkenden Maßnahmen allmählich zurückgefahren werden. Was die Kirchengemeinde aber nicht als ein Signal zu „Alles ist vorbei“ und Leichtsinn verstehen wird. Realistisch ist zunächst davon auszugehen, dass in den kommenden Monaten vieles möglich sein wird. Und dafür laufen jetzt die Vorbereitungen.

Gottesdienste und Kirchencafé

Seit Mitte Februar werden die Gottesdienste wieder mit der ganzen Liturgie gefeiert. Es wird wieder aus den Gesangbüchern gesungen — natürlich mit Maske. Was nun noch fehlt, ist das Kirchencafé im Anschluss an den Gottesdienst. Trauungen waren und sind auch weiterhin möglich. Taufgottesdienste werden bis auf weiteres sonntags um 11.30 Uhr in kleinem Rahmen mit höchstens zwei Familien gefeiert. Die weiteren Gottesdienstangebote, nicht zuletzt die PlusX-Gottesdienste, sollen wieder in den Blick genommen werden. Der Familiengottesdienst am Ostermontag setzt hier den Anfang.

Café Eisleben

Das Café Eisleben wird wohl bald wieder sonntags seine Türen öffen. Ehrenamtliche, die bisher das Café geleitet haben, planen bereits. Bewährtes soll fortgesetzt werden. Neues wird für wohltuende Überraschungen sorgen. Auch die Ökumenischen Seniorennachmittage sollen wieder stattfinden. Hier müssen aber noch Absprachen insbesondere mit der Katholischen Kirchengemeinde getroffen werden.

Weitere Angebote

Auch die Proben des Gospel- und Popchores „Kreuz & Quer“ sowie des Kirchenchores „soli deo gloria“ finden wieder wöchentlich statt. Und der Singkreis trifft sich wieder mittwochmorgens im Lutherhaus. Mittwochsfrauenkreis und der Freitagskreis treffen sich auch wieder regelmäßig. Alle diese Angebote finden nach wie vor unter einem Coronaschutzkonzept statt. In der Regel ist das über die AHA-Bestimmungen und das Tragen einer FFP2-Maske gewährleistet.

Und das ist noch nicht alles

Auch der Kirchengemeinderat hat sich mit dem Weiterbau des Gemeindelebens beschäftigt. Und erste Hüte wurden vergeben. Insbesondere in den Blick genommen werden die Planung eines Mitarbeitendenfestes, die Ökumenische Zusammenarbeit, die Taufpraxis und der Relaunch der Webseite. Erste verantwortliche Älteste haben dazu den Hut aufgesetzt und damit die Initiative übernommen. (md)