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„Dieser Tag ist es wert, gefeiert zu werden!“. 29 Berufsfachschüler der KHS erreichen die Mittlere Reife

Schulleiter Martin Zwosta und Abteilungsleiterin Dr. Elke Müller gratulieren den Lob- und Preisträgerinnen der Berufsfachschulen Wirtschaft und Hauswirtschaft: (hinten v.l.) Vivienne Klein, Francesca Boghean, Luna Hölzer, Lara Hoppe, Alberina Himaj, (vorne v.l.) Lena Reich, Noa Ötztürk und Anastasia Ivasko.

Melanie Maier-Hauser

Schulleiter Martin Zwosta und Abteilungsleiterin Dr. Elke Müller gratulieren den Lob- und Preisträgerinnen der Berufsfachschulen Wirtschaft und Hauswirtschaft: (hinten v.l.) Vivienne Klein, Francesca Boghean, Luna Hölzer, Lara Hoppe, Alberina Himaj, (vorne v.l.) Lena Reich, Noa Ötztürk und Anastasia Ivasko.

Insgesamt 29 Absolventen der Berufsfachschulen Wirtschaft und Hauswirtschaft der Kaufmännischen und Hauswirtschaftlichen Schulen Donaueschingen (KHS) erhielten im feierlichen Rahmen ihr Abschlusszeugnis überreicht. Dabei wurde ein Gesamtdurchschnitt von 2,5 (Wirtschaft) und 2,7 (Hauswirtschaft) erzielt. 

 

„Dieser Tag ist es wert, gefeiert zu werden“, eröffnete Schulleiter Martin Zwosta seine Verabschiedungsrede. Und zu feiern wusste der diesjährige Jahrgang durchaus: Mit viel Witz, Spiel und Charisma führten die Schülerinnen Erva Engin und Franziska Prengi durch das kurzweilige Abendprogramm. 

„Alle Lehrer haben uns gesagt, dass es anstrengend wird, dass wir gewissenhaft unsere Aufgaben machen sollen. Aber das Schlimmste war die Handy-Box, in die wir zu Beginn jeder Unterrichtsstunde unsere Smartphones legen mussten“, fassten die Schülerinnen ihre ersten Eindrücke an der Berufsfachschule mit einem Lächeln zusammen. Was mit vermeintlichem Schrecken begann, entpuppte sich als eine Zeit, in welcher in der Tat viel gelernt werden musste, aber auch der Spaß und die Gemeinschaft nie zu kurz kamen. Vor allem die Abschlussreisen nach Prag (Bereich Hauswirtschaft) und Österreich (Bereich Wirtschaft) seien „bleibende Erlebnisse gewesen“, so die Absolventen einstimmig. 

 

Abteilungsleiterin Dr. Elke Müller gestand, dass sie sich eigentlich eine Rede von ChatGPT verfassen lassen wollte. Das Ergebnis sei aber ernüchternd gewesen. „So eine tolle Rede, wie ihr Schüler sie gehalten habt, kann die KI nicht bieten“, war das Resümee der Abteilungsleiterin. „Wir brauchen eure individuelle Persönlichkeit, wir brauchen euren kritischen Verstand, wir brauchen Menschen, die uns nahe sind und uns unterstützen“, schloss Müller.