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Die Stadt, der Sommer 2022 und du

Eppingen verschiebt die Gartenschau

Floristik-Installation vor der Blumenhalle der Gartenschau Eppingen

Stadt Eppingen

Vorerst bleibt es bei Vorfreude: In seiner gestrigen Sitzung beschloss der Eppinger Gemeinderat die Verschiebung der Gartenschau auf 2022.

Das Votum war eindeutig. Mit der Mehrheit der Mitglieder und zwei Gegenstimmen hat der Eppinger Gemeinderat am Dienstagabend beschlossen die Gartenschau auf das kommende Jahr zu verschieben.

Risiko zu hoch

Finanzielle Risiken verbunden mit der allgemein weiterhin unklaren Pandemie-Situation seien die Gründe gewesen, die Gartenschau ins Jahr 2022 zu verlegen, so Eppingens Oberbürgermeister Klaus Holaschke anschließend in einer Pressekonferenz. „Wir befinden uns in der schwersten Krise der Nachkriegszeit“, so der OB, der auch betonte, man habe sich die Entscheidung trotz allem nicht leicht gemacht. „Als OB dieser Stadt habe ich in nahezu 17 Jahren gemeinsam mit Gemeinderat und Verwaltung viele Entscheidungen getroffen, aber diese war sicherlich eine der Schmerzlichsten.“

Land muss mitziehen

Ob die Entscheidung die Richtige war, werde man erst im kommenden Jahr sehen. Bislang habe man leider keine eindeutige Positionierung seitens des Landes, das als Mitveranstalter der Gartenschau die Verschiebung auch finanziell mittragen müsste. Der OB blickte hier aber durchaus optimistisch in die Zukunft: Man gehe fest davon aus, eine Lösung mit dem Land zu finden.

Lösungen gesucht

Was das Jahr 2021 betrifft, kündigte Betriebsleiter Bürgermeister Peter Thalmann an, dass das Gelände zwar umzäunt bleibe, es aber Durchlässe geben werde. In Sachen Tickets biete man an, dass die bereits erworbenen Dauerkarten ihre Gültigkeit für 2022 behalten werden und auch bei den Tagestickets sei man dabei eine Lösung zu finden. Die Frage nach der Gültigkeit der Tickets auf den anderen Gartenschauen in Überlingen, Lindau und Ingolstadt konnte ebenfalls mit positiver Tendenz beantwortet werden, auch wenn hier ebenfalls noch keine konkrete Lösung erfolgt sei. Die To Do-Liste sei lang, so Holaschke. Peter Thalmann informierte auf Nachfrage, dass die Campingmobil-Stellplätze nutzbar sein werden.