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Gänseblümchen

Das Wiesen-Gänseblümchen (Bellis perennis) zählt zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist verwandt mit Kräutern wie dem Löwenzahn, der Schafgarbe oder der echten Kamille. Gänseblümchen sind mehrjährige, ausdauernd wachsende Pflanzen. Im Winter zieht sich die Pflanze samt Blattgrün zurück, um im darauf folgenden Frühjahr erneut auszutreiben. Die Blütezeit des Gänseblümchens reicht von März bis in den November hinein. Auf die lange Blühperiode ist vermutlich auch der botanische Name des Gänseblümchens zurückzuführen, den Carl von Linné eingeführt hat. Der schwedische Naturforscher nannte das Gänseblümchen einst Bellis perennis – die ausdauernde Schöne.

Eine Besonderheit der Gänseblümchen ist, dass es heliotrop ist. Unter heliotrop versteht man, dass die Pflanze immer der Sonne zugewandt ist. Das Gänseblümchen richtet demnach ihre Blütenköpfchen nach dem Stand der Sonne und schließt sich bei Regen und zur Nacht.