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Marketing Verein Hockenheim

Gisela Späth zeigt Kunst-Kontakte mit Commercy

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Gisela Späth, Christian Kramberg und Birgit Rechlin (v. l.) bei der Eröffnung der Pop-up-Galerie.

Am Samstag wurde in der Oberen Hauptstraße 10 eine weitere Ausstellung in der Pop-up-Galerie eröffnet. Die Künstlerin Gisela Späth stellt dort bis zum 27. März in Kooperation mit Künstlern aus der Partnerstadt Commercy aus.

Die Räumlichkeiten stehen schon seit geraumer Zeit leer und gehören den Stadtwerken Hockenheim. Birgit Rechlin, Geschäftsführerin des Hockenheimer Marketing Vereins‚ hatte die Idee, Kunst in die Räume zu bringen und so etwas gegen den Leerstand zu tun. Martina Wilk, Werkleiterin der Stadtwerke‚ war von der Idee überzeugt und überließ die Räumlichkeiten mietfrei, was Brigit Rechlin dankend annahm. Seit November des vergangenen Jahres gibt es das Angebot, die verschiedene Institutionen nutzen können.

Auch nach der aktuellen Ausstellung in der Pop-up-Galerie sollen die Schaufenster für weitere Aktionen genutzt werden. „Man sieht immer wieder etwas Neues und das macht es spannend“, so Brigit Rechlin. Spannend ist auch die Ausstellung, die Gisela Späth nun in der Oberen Hauptstraße 10 präsentiert. Hauptsächlich sind Werke von Künstlerinnen und Künstlern aus der französischen Partnerstadt Commercy zu sehen. Die meisten davon stammen von Francine Etienne-Naimi, der 2. Vorsitzenden von Les Amis des Arts in Commercy, und sollten eigentlich schon im Frühjahr 2020 gezeigt werden, die Corona-Pandemie ließ das aber nicht zu. Die Bilder befanden sich seitdem im Atelier von Gisela Späth. Diese nutzte nun die Gelegenheit, in der Pop-up-Galerie auszustellen und so fast zwei Jahre später die Hockenheimerinnen und Hockenheimer doch noch in den Genuss der Kunst aus Commercy kommen zu lassen.

Gisela Späth ergänzte die Werke durch Bilder aus ihrem Besitz, die ebenfalls von französischen Künstlerinnen und Künstlern stammen und Ende der 70er Jahre im Hockenheimer Rathaus ausgestellt worden waren. Weitere Werke steuerte Gisela Späth selbst bei. Etwa das großformatige „Frühling“, auf Leinen gemalt, das fast eine ganze Wandfläche des Ausstellungsraumes ausfüllt. An den anderen Wänden befinden sich zahlreiche Bilder, die mit unterschiedlichen Techniken und Farben wie Aquarell, Radierungen und Gouache gemalt wurden. Auch Fotografien sind zu sehen. In der Schaufensterauslage befinden sich ebenfalls Bilder von Gisela Späth.

Zu sehen ist die Ausstellung immer mittwochs von 16 bis 18 Uhr und samstags von 11 bis 13 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung unter 06205 2557868. (dom)

Gisela Späth vor Werken von französischen Künstlerinnen und Künstlern.

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Gisela Späth vor Werken von französischen Künstlerinnen und Künstlern.