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Hohes Niveau auf der Platte

Handball-Nachwuchs zeigte sich

4. HEKA energy HandballCup

Theo Vetter

Die Jungbärin Elena Winnewisser schoss ihre TSG mit 25 Toren zum Turniersieg.

Während die Mädels der Kurpfalz Bären ihrer Favoritenrolle eindrucksvoll Rechnung trugen, setzten sich die Pforzheimer in einem hochklassigen und engen Finalspiel gegen den Nachwuchs der Rhein-Neckar Löwen durch. Bereits am 7. September wurde beim Qualifikationsturnier spannender Handball geboten. Während der TSV Birkenau sich mit 14:13 gegen die JSG Mundenheim/Rheingönheim durchsetzte und somit das Finalticket löste, spielte bei den Jungs das Torverhältnis die entscheidende Rolle. Zwei deutliche Siege reichten der HG Oftersheim/Schwetzingen aber letztlich, um auch bei der vierten Ausgabe des HandballCups am Finaltag dabei zu sein.

4. HEKA energy HandballCup

Theo Vetter

Pforzheim/Eutingen gewann das Finale gegen die Junglöwen mit 16:12.
4. HEKA energy HandballCup

Theo Vetter

Die Kurpfalz Bären gewinnen den 4. HEKA energy HandballCup
4. HEKA energy HandballCup

Theo Vetter

Die SG Pforzheim/Eutingen jubelt über ihren insgesamt zweiten Turniersieg.
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Altstars im Einsatz

Ein besonderes Highlight boten die Wiesloch Wiesel, deren Einlagespiel gegen ehemalige Handballstars inzwischen Tradition hat. Die inklusive Mannschaft spielte in gemixten Teams mit Holger Löhr, Christian Zeitz, Uli Roth, Jens Ostheimer, Marc Nagel und weiteren namhaften Spielern. Zusammengestellt wurde das Team von Matthias Rohr, der mit Hendrik Wagner, ein aufstrebendes Wieslocher Handballtalent nominierte. Während sich die „Allstars“ darauf konzentrierten, ihre Mitspieler in Szene zu setzen, begeisterten die „Wiesel“ mit ihrer Kombination aus Motivation und Spielfreude das Publikum. Anschließend genossen sie sichtlich die stehenden Ovationen der voll besetzten Tribüne.

Finalspiele mit Überraschung

Nach der Einlage zeigten die Kurpfalz Bären ihre Galaform auch im Finale. Sie ließen gegen die Flames aus Bensheim/Auerbach von Beginn an nichts anbrennen und gewannen am Ende deutlich mit 22:6. Mit 25 Toren wurde Elena
Winnewisser zum zweiten Mal in Folge beste Torjägerin. Nachdem sie im letzten Jahr die TSG Wiesloch zum Sieg geballert hatte, gelang ihr nun dasselbe im Trikot der Jungbären. Bei den Jungs ging es deutlich enger zu. Im munteren Spiel wechselte die Führung ständig, bis Pforzheim/Eutingen sich wenige Minuten vor Schluss entscheidend absetzen konnte und das Finale mit 16:12 nach Hause fuhr. Damit beendeten sie die Erfolgsserie der Löwen, die in den letzten beiden Jahren den Pokal des HEKA energy HandballCups gewannen.

Handball-Hochburg

Dass es in der Geschichte des Cups bisher nur den Junglöwen gelang, den Titel zu verteidigen, zeigt das ausgeglichen hohe Niveau, auf dem sich die Nachwuchsarbeit in der Metropolregion Rhein-Neckar befindet. Das zweitägige Turnier in Wiesloch bestätigte erneut eindrucksvoll den Ruf der Region als eine Handball-Hochburg.

Weibliche Jugend: 

  • Sieger: TSG Ketsch
  • Beste Torschützin: Elena Winnewisser, TSG Ketsch, 25 Tore
  • Beste Torhüterin: Hannah Rothe, TSG Ketsch
  • Beste Spielerin: Kathrin Jochem, HSG Bensheim/Auerbach

Männliche Jugend:

  • Sieger: SG Pforzheim/Eutingen
  • Bester Torschütze: Lion Zacharias, Rhein-Neckar Löwen, 16 Tore
  • Bester Torhüter: Luca Berghoffer, HG Oftersheim/Schwetzingen
  • Bester Spieler: Philipp Wanner, SG Pforzheim/Eutingen